Rückenschmerzen: Woher sie kommen, wie man sie heilt

Was sind Rückenschmerzen?

Wenn Sie sich diese Frage stellen, gehören Sie wahrscheinlich zu den ca. 15 Prozent der Männer bzw. der ca. 20 Prozent der Frauen, die von der „Volkskrankheit“ Rückenschmerzen betroffen sind.

Als Rückenschmerzen gelten alle Schmerzen, die im oberen, mittleren und vor allem im unteren Bereich des Rückens und der Wirbelsäule auftreten. Rückenschmerzen können sich auch auf andere Körperteile auswirken, insbesondere auf Beine und Muskeln, sowie die allgemeine Beweglichkeit einschränken. Im Zusammenhang mit Rückenschmerzen stehen meist die Bandscheiben, Lendenwirbel, das Steißbein und die damit verbundenen Muskeln, Bänder und Sehnen.

Welche Rückenschmerzen-Arten gibt es?

In der Medizin wird zwischen sogenannten „spezifischen“ und „unspezifischen“ Rückenschmerzen unterschieden.

Bei spezifischen Rückenschmerzen kann die Ursache eindeutig diagnostiziert werden. Sie entstehen bei Erkrankungen, Verletzungen oder Schädigungen des Bewegungsapparates insbesondere der Wirbelsäule, zum Beispiel bei Skoliose, Bandscheibenvorfall oder Arthrose.

Ca. 80-90 Prozent aller von Rückenschmerzen Betroffenen leiden unter unspezifischen Rückenschmerzen. Unspezifisch bedeutet, dass keine eindeutige Ursache festgestellt werden kann. Überlastung, Verspannung oder Reizung von Muskulatur, Sehnen, Faszien oder anderen Körperteilen, eine schwache Rücken- und Bauchmuskulatur aber auch psychische Probleme wie Stress können zu unspezifischen Rückenschmerzen führen. Sie sind meist nicht chronisch sondern lediglich eine temporäre Beeinträchtigung der körperlichen Funktionalität.

Man unterscheidet Rückenschmerzen auch nach Ihrer Dauer:

  • akute Rückenschmerzen (Dauer wenige Tage bis sechs Wochen)
  • subakute Rückenschmerzen (Dauer länger als sechs Wochen)
  • chronische bzw. chronisch wiederkehrende Rückenschmerzen (Dauer länger als zwölf Wochen)

Rückenschmerzen Ursachen: Woher kommen Rückenschmerzen?

Oftmals liegen die Ursachen von Rückenschmerzen in unserer alltäglichen Lebensweise begründet. Reflektieren Sie einmal Ihren typischen Tagesablauf:

  • Verbringen Sie viel Zeit im Sitzen, zum Beispiel im Büro?
  • Sind Sie übergewichtig und/oder tragen schwere Lasten?
  • Betreiben Sie übermäßig oder zu wenig Bewegungssport?
  • Belasten Sie Ihren Körper einseitig, üben Sie häufig Tätigkeiten in gebeugter Haltung oder über Kopf aus?
  • Schlafen Sie auf einer ungeeigneten Matratze (Schaumstoff, Boxspring o.a.), so dass Ihre Wirbelsäule und Bandscheiben sich nicht richtig von den Belastungen des Tages erholen können?

Solche und ähnliche Verhaltensweisen können Muskelverspannungen, verklebtes Bindegewebe (Faszien) und mehr verursachen – und zu unspezifischen Rückenschmerzen führen. Vermeiden Sie nicht nur mögliches Fehlverhalten, sondern werden Sie darüber hinaus in Ihrem Alltag aktiv – indem Sie tagsüber durch Bewegung die Muskulatur stärken wird und nachts den Körper mit einer ergonomischen Matratze regenerieren lassen.

Spezifische Rückenschmerzen entstehen meist durch Erkrankungen oder Schädigungen und müssen entsprechend ernst genommen werden – insbesondere wenn Krankheitssymptome wie Fieber, Schwellungen oder Ekzeme auftreten. Ihnen sollte mit einer Kombination aus ärztlicher Behandlung einerseits und einer gesunden Lebensweise andererseits entgegen gewirkt werden.

Beispiele spezifischer Rückenschmerzen-Ursachen

Die Bandscheiben liegen zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie sorgen für deren Beweglichkeit und schützen sie wie Stoßdämpfer vor Erschütterungen. Jede der 23 Bandscheiben hat einen gallertartigen Kern, der von einem zähen Faserring aus Knorpel und Gewebe umschlossen wird. Die Bandscheiben verschleißen mit zunehmendem Alter und werden anfälliger gegen Schädigungen. Bei ungünstiger Belastung auf die Bandscheibe – zum Beispiel schweres Heben oder plötzliches Drehen – drückt der Kern unter Umständen so stark gegen den Faserring, dass dieser stellenweise reißt oder gar aufplatzt. Die austretende Kernflüssigkeit tritt in den Wirbelkanal aus und drückt auf das Rückenmark bzw. auf die abgehenden Nerven und verursacht teils heftige Schmerzen. Mit einer guten Mischung aus Muskelaufbau (durch Bewegung) und Regeneration des Körpers (durch ergonomische Lagerung in der Nacht) können Sie die Bandscheiben stärken und dem natürlichen Verschleiß entgegenwirken.

Mehr zum Bandscheibenvorfall

Ischialgie (Ischiasschmerzen) ist häufig die Ursache für Rückenschmerzen im unteren Bereich, die übers Bein bis in die Zehen ausstrahlen können. Ursache sind Schädigungen oder Reizungen am längsten Nerv des Körpers, dem Ischiasnerv, die zum Beispiel durch falsches Heben, Bücken oder Sitzen ausgelöst werden können. Ischialgie ist zwar schmerzhaft, aber recht harmlos. Sie lässt im Laufe weniger Wochen einerseits meist von selbst nach und kann andererseits recht gut mit Physiotherapie und Muskelaufbau behandelt werden.

Morbus Bechterew („Bechterew-Krankheit“) ist eine entzündlich-rheumatische Autoimmun-Erkrankung des Skelettgewebes, der Gelenke und vor allem der Wirbelsäule. Die Entzündungen können zunächst zu Verknöcherungen an Gelenken und Wirbeln und im Endstadium auch zu vollständiger Versteifung führen. Die Krankheit verläuft in Schüben und ist mit teils starken Rückenschmerzen verbunden. Begleitend können Entzündungen anderer Gliedmaßen, der Augen, des Darms oder anderer innerer Organe auftreten. In Deutschland sind über 300.000 Menschen betroffen, davon hauptsächlich Männer.

Morbus Scheuermann („Scheuermann-Krankheit“) ist eine Wachstumsstörung der Wirbelsäule im jugendlichen Alter. Das ungleichmäßige Wachstum führt zu Verformungen der Wirbelsäule bis zum sogenannten Rundrücken, wodurch Fehlhaltung und letzten Endes Rückenschmerzen verursacht werden.

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung der Knochen, wobei diese an Festigkeit verlieren und leicht brechen. Zur Schonung der brüchigen Knochen beim Liegen ist die Luftlagerung sehr zu empfehlen.

Bei Skoliose, auch Wirbelsäulenverkrümmung genannt, weicht die Wirbelsäule von ihrer natürlichen Doppel-S-Form ab. Die Verformung besteht aus einer Seitenverbiegung der Wirbelsäule bei gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper und kann verschieden stark ausgeprägt sein. In den meisten Fällen beginnt Skoliose durch Wachstumsstörung im Kindesalter und kann mit zunehmendem Alter weitere Nebenwirkungen mit sich bringen (Störung der Herz-, Lungen- und anderer Vitalfunktionen; eingeschränkte Beweglichkeit usw.). Je früher also eine Skoliose erkannt wird, desto erfolgversprechender und schonender ist ihre Behandlung.  Das ERGOFITair Luft-Schlafsystem ist das einzige Produkt im Schlafbereich, das vom Deutschen Skoliose Netzwerk unterstützt wird.

Mehr zu Skoliose

Bei Spondylolisthese, auch Wirbelgleiten genannt, kommt es zu einer Verschiebung zweier benachbarter Wirbel, wobei meist der obere Wirbel über dem unteren Wirbel nach vorne abrutscht. Wird dabei das Rückenmark eingeklemmt, entstehen Rückenschmerzen. Die häufigsten Ursachen sind erstens die zunehmende Abnutzung und Druckverlust bei Bandscheiben und Wirbelgelenken; zweitens die Spondylolyse, eine Spaltbildung am Wirbelbogen, die angeboren sein kann und/oder sich durch mechanische Einwirkung bildet bzw. verschlechtert (zum Beispiel durch Aktivitäten im Hohlkreuz).

Wirbelsäulenarthrose (Facettengelenksarthrose) ist eine schmerzhafte Verschleißerkrankung der Wirbel- bzw. Facettengelenke. Sie liegen an der Rückseite der Wirbelsäule und verbinden zwei Wirbel an den Gelenkfortsätzen miteinander. Bei Arthrose werden die Gelenkknorpel, die als Schutzschicht zwischen den Knochen dienen, beschädigt und die Knochen reiben aufeinander – Rückenschmerzen sind die Folge. Auch gegen Wirbelsäulenarthrose hilft ein Mix aus Bewegung und Regeneration.

Wie erhalten Sie die richtige Rückenschmerzen-Diagnose?

Rückenschmerzen sind sehr individuell und komplex. Fragen Sie also nicht „Doktor Google“, sondern bitte gehen Sie zum Facharzt bzw. zum Orthopäden.

Für eine ärztliche Diagnose von Rückenschmerzen sind sowohl Ihre Krankengeschichte als auch körperliche Untersuchungen relevant.

Wichtig für die Behandlung der Rückenschmerzen ist, dass erkannt wird, ob sie mit einer Erkrankung zusammenhängen oder ob es sich um unspezifische Rückenschmerzen handelt.

Was hilft gegen Rückenschmerzen?

1.) Die Rückenschmerzen-Prävention: So können Sie Rückenschmerzen vorbeugen

Warten Sie nicht, bis es weh tut. Ändern Sie ab heute Ihr alltägliches Verhalten und tun Sie Ihrem Rücken etwas Gutes. Schon mit einfachen Mitteln sowie ein wenig Disziplin können Sie Rückenschmerzen effektiv vorbeugen.

  • Treiben Sie Sport und bewegen Sie sich regelmäßig. Wir empfehlen rückenschonende Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen oder Radfahren. So bauen Sie Muskulatur auf, die Skelett und Wirbelsäule entlasten. Außerdem werden Durchblutung und Stoffwechsel von Gewebe und Bandscheiben gefördert.
  • Belasten Sie den Körper richtig. Beim Tragen achten Sie darauf, die Gewichtslast bei möglichst geradem Rücken gleichmäßig und nah am Körper zu verteilen. Beim Heben schwerer Lasten gehen Sie in die Hocke. Auch beim Aufstehen oder Hinlegen sollen Becken und Rücken möglichst gerade gehalten werden. Vermeiden Sie Überbelastung – übrigens, auch Übergewicht schädigt den Rücken!
  • Sitzen und stehen Sie in erstens der richtigen Haltung. Stundenlange sitzende Tätigkeiten sind eine der größten körperlichen Belastungen unserer Zeit, die zur „Volkskrankheit Rückenschmerzen“ beitragen. Achten Sie beim Sitzen auf folgendes: Sitzhöhe so einstellen dass die Oberschenkel leicht nach unten abfallen, komplette Sitzfläche nutzen, Schultern nach hinten, Hohlkreuz vermeiden, Rücken spürbar von der Lehne stützen lassen, Sitzposition mindestens stündlich ändern und kurz aufstehen.
    Zweitens, gewöhnen Sie sich das „dynamische Sitzen“ an – das heißt, bleiben Sie auch beim Sitzen ständig aktiv und bewegen Sie sich leicht. Dadurch werden einerseits schmerzhafte Verkrampfungen der Rückenmuskulatur vermieden. Bewegt man die Wirbelsäule, liegen die Bandscheiben freier, werden mit der lebenswichtigen Nährflüssigkeit versorgt und funktionieren besser.
  • Schlafen Sie auf einer ergonomischen Matratze. Körper, Wirbelsäule und Bandscheiben müssen in der nächtlichen Ruhephase regenerieren können. Allerdings eignen sich nur wenige Matratzen bzw. Schlafsysteme dafür. Eine ideale Unterlage stützt den Körper druckpunktfrei (im Gegensatz zu Boxspringbetten), so dass die Wirbelsäule immer in ihrer natürlichen Form gelagert wird – unabhängig von Größe, Gewicht, Anatomie sowie Liegeposition. Fachleute empfehlen bei Rückenschmerzen die Luft-Lagerung, weil Luft sich stets optimal anpassen und den Druck auf den ganzen Körper verteilen kann.
  • Laufen Sie mit dem passenden Schuhwerk. Die Anforderungen an den richtigen Schuh sind jedoch so vielfältig und individuell, dass eine Fachberatung unbedingt zu empfehlen ist. Barfuss laufen tut sowohl den Füßen als auch dem gesamten Bewegungsapparat gut

Viele weitere Maßnahmen zur Prävention von Rückenschmerzen lernen Sie in der sogenannten Rückenschule. Viele Krankenkassen, Fitnessstudios, Physiotherapie- oder Ergotherapiepraxen bieten die Rückenschule-Kurse an. Manche Krankenkassen übernehmen teilweise Kosten.

2.) Rückenschmerzen-Therapie: so können Sie Rückenschmerzen behandeln

Jede Rückenschmerzen-Behandlung zielt erst einmal darauf ab, die Symptome zu lindern und einen normalen, schmerzfreien Tagesablauf zu bewirken. Außerdem soll verhindert werden, dass chronische Rückenschmerzen entstehen.

Ihre Therapeuten werden vermutlich eine oder mehrere der folgenden Methoden anwenden:

  • Schmerzmittel wie Paracetamol, Antirheumatika oder gar Opioide können für begrenzte Zeit durchaus sinnvoll sein. Wenden Sie Schmerzmittel aber niemals ohne ärztlichen Rat an, um ernsthafte Nebenwirkungen und Folgeschäden zu vermeiden.
  • Antidepressiva können unter Umständen das Schmerzempfinden beeinflussen, werden allerdings immer nur begleitend im Rahmen einer umfassenden Rückenschmerzen-Therapie eingesetzt.
  • Physiotherapie hat das Ziel, die Funktionen des Körpers durch mehr Beweglichkeit, Muskelkraft, Muskelkoordination und Ausdauer zu optimieren. Der Physiotherapeut leitet Sie dazu in erster Linie zu aktiven Übungen an, behandelt Sie aber auch mit Wärme, Kälte oder elektrischen Strömen.
  • Manuelle Therapie ist eine für den Patienten passive Therapieform. Der Manualtherapeut kann durch Massage, Dehnung und Druck auf Muskeln und Gelenke Blockaden und Muskelverspannungen lösen und so die Beweglichkeit wieder herstellen.
  • Ergotherapie fördert physische aber auch psychische Abläufe, damit der Alltag auch bei Rückenproblemen möglichst schmerzfrei bewältigt werden kann. Auch hier ist es das Ziel die Beweglichkeit zu steigern und die Muskulatur zu kräftigen.
  • Akupunktur
  • Operationen sind eine in Fachkreisen ziemlich umstrittene Methode, um Rückenschmerzen zu behandeln. Mittlerweile scheint die Meinung zu überwiegen, dass eine Rückenschmerzen-Operation nur als letztes Mittel bei spezifischen Rückenschmerzen dient, wenn konservativere Therapien nicht mehr greifen. Häufige Operationen sind Versteifungen der Wirbelsäule (Spondylodese), Speizer bei Wirbelkanalvernegung (Spinalkanalstenose) oder künstliche Bandscheiben
  • Eine Orthese ist ein Stützkorsett für den Oberkörper, das der Stabilisierung, Entlastung oder Richtigstellung von Brustkorb, Bauch, Rücken und Becken dient. So wird eine natürliche Haltung und Stärkung der Rückenmuskulatur erzielt.
  • Verhaltenstherapien, zum Beispiel Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder sogar Psychotherapie, dienen der physischen und psychischen Entspannung. So können Körperwahrnehmung und auch Schmerzempfinden positiv beeinflusst und gesteuert werden.
  • Bettruhe ist bei allen Schmerzen eine naheliegende Maßnahme – bei Rückenschmerzen jedoch meist kontraproduktiv. Denn die Schonhaltung im Bett kann bestehende Verspannungen nicht nur verstärken, sondern weitere Verspannungen und somit noch mehr Rückenschmerzen hervorrufen. Andererseits ist die Nachtruhe äußerst wichtig für die Regeneration des Körpers. Achten Sie darauf, dass Ihre Matratze die Wirbelsäule ergonomisch korrekt lagert! Vorteilhaft ist im Endeffekt immer eine gesunde Kombination aus Bewegung und Regeneration.

Wußten Sie, dass man Rückenschmerzen einfach wegschlafen kann?

Sie leiden an Rückenschmerzen? Dann benötigen Sie eine „Anti-Rückenschmerzen-Matratze“ – oder besser gesagt: eine Matratze mit orthopädischen Eigenschaften.

Aber Achtung, Falle! Der Begriff „orthopädische Matratze“ ist gesetzlich nicht geschützt. Jede noch so simple Kaltschaum-, Boxspring- oder Federkernmatratze darf als „orthopädische Matratze“ gegen Rückenschmerzen vermarktet werden, auch wenn sie aus orthopädischer Sicht völlig ungeeignet ist.

Mit zwei kurzen Checklisten zeigen wir Ihnen auf, worauf es bei einer orthopädischen „Rückenschmerzen-Matratze“ wirklich ankommt – und worauf NICHT!

Eine „Rückenschmerzen Matratze“ – was ist das überhaupt, worauf muss man achten?

Nach diesen 4 Punkten wissen Sie, worauf Sie bei einer Matratze gegen Rückenschmerzen achten müssen

1. Was soll eine Rückenschmerzen Matratze am und im Körper bewirken?
  • Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke entspannen sich
  • Die Wirbelsäule liegt in ihrer natürlichen Position in Doppel-S-Form; das heißt, sie ist nicht nach unten, nach oben oder in eine andere unnatürliche Richtung verdreht
  • Die Bandscheiben liegen frei und können die notwendige regenerative Nährflüssigkeit aufnehmen
  • So können Beschwerden im gesamten Bewegungsapparat gelindert oder verhindert werden
2. Was muss die Matratze dafür leisten?
  • Die Matratze muss sich in jeder Liegeposition wie ein Maßanzug an den Körper anpassen. Dazu muss sie die nach außen gewölbten Körperteile (Schultern, Becken) einsinken lassen und gleichzeitig die nach innen gewölbten Körperpartien (Nacken, Lendenbereich, Kniekehle) stützen…
  • … und dann den Körper nach der Anpassung in der jeweiligen Idealposition halten und stabilisieren…
  • … und zwar von Kopf bis Fuss möglichst ohne Druckpunkte, denn Druck löst Verspannungen aus.

Die Abbildungen zeigen den ergonomisch-orthopädischen Kern des ERGOFIT Schlafsystems, ohne Komfortauflage und Bezug

3. Woran scheitern die meisten Matratzen?
  • Die größte Herausforderung für die Matratze ist, dass jeder Mensch anatomisch verschieden ist. Denn Körper unterscheiden sich in Form, Gewicht und Größe. Oft kommt noch eine individuelle Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) hinzu. Es gibt also unzählige unterschiedliche Körpertypen, und alle wollen richtig und gesund liegen.
  • Im Schlaf ändert man seine Liegeposition im Schlaf mehrfach, bis zu 60 Mal pro Nacht. Eine Matratze muss sich natürlich in JEDER Liegeposition an den Körper anpassen können.
  • Für Entspannung ist es wichtig, dass der Körper ohne Druckstellen liegt. Druckpunktfreie Lagerung ist aber bei den allermeisten Matratzen material- und konstruktionsbedingt nicht möglich.

die verschiedenen Körperformen

4. Welche Eigenschaften muss eine „echte“ Rückenschmerzen Matratze also haben, um diese Anforderungen zu erfüllen?
  • Sie muss sich perfekt an den Körper anpassen: egal welcher KÖRPERTYP — in jeder der wechselnden LIEGEPOSITIONEN — SOFORT (anders als beispielsweise Visco-Schäume, die erst mit Zeitverzögerung auf Temperatur reagieren – in der Zwischenzeit verkrampfen die Muskeln).
  • Sie muss den Körper perfekt stützen: Sobald sich die Matratze an den Körper angepasst hat, muss dieser in der ergonomisch richtigen Position gehalten und gestützt werden.
  • Sie muss den Körper ohne Druckpunkte lagern, und zwar stufenlos von Kopf bis Fuss

Anpassen, stützen, ohne Druck – das muss eine Rückenschmerzen Matratze können!

Die perfekten Rückenschmerzen Matratzen – ERGOFIT Schlafsysteme, seit 2003 tausendfach bewährt.

Warum sind ERGOFIT Schlafsysteme optimal bei Rückenschmerzen?

Anders als alle anderen Matratzen und Schlafsysteme haben ERGOFIT Schlafsysteme ein speziell gegen Rückenschmerzen entwickeltes Innenleben – den weltweit einzigartigen orthopädischen Lamellen-Kern. 

Er sorgt dafür, dass sich das Schlafsystem erstens wie ein Maßanzug perfekt an den Körper anpasst. Das Schlafsystem wird dazu individuell exakt auf den jeweiligen Körper eingestellt, weil jeder Mensch seine ganz individuelle Anatomie hat. Zweitens wird der ganze Körper – durch die innen im Schlafsystem liegenden Stützlamellen – in dieser Ideallage von Kopf bis Fuss gleichmäßig ausbalanciert und stabilisiert. Der Körper dankt mit positiven Reaktionen:

  • Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke entspannen sich
  • Die Wirbelsäule liegt in ihrer natürlichen Form und Position; das heißt, sie ist nicht nach oben, nach unten oder in eine andere unnatürliche Richtung verdreht
  • … und somit liegen die Bandscheiben entspannt und können frische regenerative Nährflüssigkeit aufnehmen

Der Bewegungsapparat kann im Schlaf optimal regenerieren – und Rückenschmerzen können gelindert werden.

ERGOFIT wird von Fachverbänden empfohlen

Das Luft-Schlafsystem ERGOFITair erzielt nachweisliche Erfolge bei Rückenproblemen, unter anderem bei Skoliose.

Das Deutsche Skoliose Netzwerk (DSN) würdigt ERGOFITair ausdrücklich.
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Die Interessengemeinschaft der Rückenschullehrer (IGR), ein Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, zertifiziert ERGOFITair als ergonomisches Produkt. „Wir haben uns lange am Markt umgesehen und haben eine vorbildliche Lösung gefunden…“ Lesen Sie mehr..

In meiner leitenden Tätigkeit einer Abteilung für Physiotherapie und Krankengymnastik, schaue ich auf eine 45-jährige Berufserfahrung zurück.

[…] Um herauszufinden, welches Schlafsystem die besten Liegeeigenschaften hat, fand ein Test statt. Das Liegen auf Luft ist durch nichts zu toppen!

[…] Zusammenfassend kann ich aufgrund meiner privaten und beruflichen Erfahrung nur ein Luftschlafsystem empfehlen.

[…] Probieren Sie es aus, Sie werden Ihre eigene Erfahrung damit machen. Wer es einmal hat, wird es lieben, und gibt es nicht mehr her, und sagt: „Das hätte ich mir schon viel früher holen müssen!“

Heinrich Ellermann
Langjähriger Leiter Physikalische Therapie
Evangelisches Krankenhaus

Lesen Sie hier den ausführlichen Fachbericht, warum das Luft-Schlafsystem bei Rückenschmerzen ideal ist