Bandscheiben

Was ist eine Bandscheibe?

Eine Bandscheibe (teils auch Zwischenwirbelscheibe genannt) ist ein flexibler, elastischer aber dennoch stabiler Faserknorpel mit Gallertkern, der zwischen zwei Wirbeln der Wirbelsäule sitzt und sie verbindet. Die menschliche Wirbelsäule hat 23 Bandscheiben, die ca. ein Viertel ihrer Gesamtlänge ausmachen. Die Bandscheiben sind verschieden groß und geformt, je nachdem an welcher Stelle der gekrümmten Wirbelsäule sie sich befinden.

Funktion der Bandscheiben

Die Bandscheiben sorgen dank ihrer Elastizität und Verformbarkeit für die Beweglichkeit der Wirbelsäule. Ohne Bandscheiben wäre der Rücken quasi wie ein steifes, unbewegliches Brett, und die meisten unserer täglichen Aktivitäten wären gar nicht möglich.

Bei jeder Bewegung der Wirbelsäule verformen sich die Bandscheiben zwischen den Wirbeln. Sie fungieren dabei wie eine Art hydraulische Stoßdämpfer. Durch den täglichen Bewegungs- und Belastungsdruck wird laufend Flüssigkeit aus dem Bandscheibenkern gequetscht. Die Bandscheiben werden also im Laufe des Tages immer dünner, so dass der Mensch abends u.U. bis zu 2 Zentimeter kleiner ist als morgens im dekomprimierten Zustand.

Wichtig: Bandscheiben erholen lassen!

Die Bandscheiben müssen den Flüssigkeitsverlust ausgleichen, damit sie nicht langsam aber sicher verschleißen und „kaputt gehen“.  Nur wenn sich die Bandscheiben ausreichend regenerieren können, werden sie dauerhaft und schmerzfrei funktionieren – ähnlich wie ein Autoreifen, der regelmäßig aufgepumpt werden muss.

Die Wirbelsäule muss entlastet werden, damit sich die Bandscheiben wieder mit frischer, nährstoffhaltiger Flüssigkeit füllen können.

Für die ideale Entlastung der Wirbelsäule während der nächtlichen Ruhephase sorgt ein ergonomisch-orthopädisches Luft-Schlafsystem.