Die beste orthopädische Matratze
gegen Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden

Zwei Experten-Checklisten für die richtige Kaufentscheidung

Sie leiden an Beschwerden der Bandscheiben, Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, Bänder oder Nerven? Besonders nachts sind Sie geplagt von Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Gliederschmerzen? Sie wachen wie gerädert und mit eingeschlafenen Gliedmaßen auf, weil Sie keine bequeme Schlafposition finden? Sie kommen nicht richtig in den Tiefschlaf?

Wenn eines dieser Probleme auf Sie zutrifft, dann sollten Sie sich eine neue Matratze zulegen – im Idealfall eine orthopädische. Vielen Menschen hat eine orthopädische Matratze Erholung, Gesundheit und Lebensqualität zurück gebracht.

Die Vorteile orthopädischer Matratzen

Eine orthopädische Matratze kann eine Vielzahl von Vorteilen für Ihre Gesundheit ermöglichen. Die beiden wichtigsten Vorteile sind:

  • Linderung oder sogar Verhinderung körperlicher Beschwerden, insbesondere Rückenschmerzen / Nackenschmerzen / Druckschmerzen nach einem Bandscheibenvorfall, bei Skoliose oder ähnlichem
  • Sie kommen schneller und länger in den zur Regeneration von Körper und Geist notwendigen Tiefschlaf. Man benötigt insgesamt weniger Schlaf – und ist doch ausgeruht und erholt
Orthopädische Matratze – was genau ist das überhaupt?

Anders als „normale“ Matratzen zeichnen sich orthopädische Matratzen durch bestimmte Bauweisen und/oder spezielle Materialien aus, wodurch der Körper ergonomisch und orthopädisch korrekt gelagert wird. Im Fokus liegt dabei der Stütz- und Bewegungsapparat des Menschen – also Skelett, Wirbelsäule, Gelenke, Bänder, Sehnen, Muskeln und Faszien – der dafür sorgt, dass man sich zielgerichtet und schmerzfrei bewegen kann.

Orthopädische Matratzen bieten eine gleichermaßen gesunde als auch bequeme Körperlagerung, und zwar in jeder Liege- bzw. Schlafposition (Rücken-, Bauch- oder Seitenschläfer). Aus Expertensicht können orthopädische Matratzen als die besten Matratzen bezeichnet werden – weil sie alles bieten, was für gesunden und erholsamen Schlaf notwendig ist.

Jedoch ist Vorsicht geboten beim Kauf einer orthopädischen Matratze, denn der Begriff „orthopädische Matratze“ ist gesetzlich nicht geschützt. Das führt leider dazu, dass viele einfache Kaltschaum-, Boxspring- oder Federkernmatratzen als „orthopädische Matratze“ vermarktet werden, auch wenn sie aus orthopädischer Sicht ungeeignet sind.

Mit zwei kurzen Checklisten zeigen wir Ihnen auf, worauf es bei einer orthopädischen Matratze wirklich ankommt – und worauf NICHT!

Checkliste 1: Nach diesen 4 Punkten wissen Sie, worauf es bei orthopädischen Matratzen ankommt

1. Was soll eine orthopädische Matratze am und im Körper bewirken?
  • Die Wirbelsäule liegt in ihrer natürlichen Position in Doppel-S-Form; das heißt, sie ist nicht nach unten, nach oben oder in eine andere unnatürliche Richtung verdreht. So liegen die Bandscheiben frei und können die notwendige regenerative Nährflüssigkeit aufnehmen
  • Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke entspannen sich
  • Beschwerden und Schmerzen im Bewegungsapparat können gelindert oder verhindert werden
  • Durch bequeme Entspannung tritt der zur Regeneration von Körper und Geist notwendige Tiefschlaf schneller und länger ein. Man benötigt weniger Schlaf, um ausgeruht und erholt zu sein.

Die Abbildungen zeigen den ergonomisch-orthopädischen Kern des ERGOFIT Schlafsystems, ohne Komfortauflage und Bezug

2. Was muss eine Matratze dafür leisten?
  • Die Matratze muss sich wie ein Maßanzug an den Körper anpassen, indem sie die nach außen gewölbten Körperteile (Schultern, Becken) einsinken läßt und gleichzeitig die nach innen gewölbten Körperpartien (Nacken, Lendenbereich, Kniekehle) stützt…
  • … und den Körper nach der Anpassung in dieser Position halten und stabilisieren…
  • … und zwar von Kopf bis Fuss druckpunktfrei, denn jeder Druckpunkt löst Verspannungen aus. Stellen Sie sich als Negativbeispiel vor, wie bei Boxspring- oder Federkernmatratzen dutzende Druckpunkte von unten gegen Ihren Körper drücken, der wiederum mit Gegendruck und Verspannung reagiert
3. Woran scheitern die meisten Matratzen?
  • Die größte Herausforderung an die Liegeeigenschaften einer Matratze ist, dass jeder Mensch anatomisch verschieden ist – denn jeder Körper hat eine ganz individuelle Kombination aus Körperform, Gewicht und Größe. Oft kommt noch eine Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) hinzu. Es gibt also unzählige unterschiedliche Körpertypen, und alle wollen richtig liegen.
  • Jeder Mensch ändert seine Liegeposition im Schlaf mehrfach, etwa 30 bis 40 Mal pro Nacht. Eine Matratze muss sich natürlich in JEDER Liegeposition an den Körper anpassen können.
  • Insbesondere bei Erkrankungen wie Bandscheibenvorfall oder Rheuma entstehen beim Liegen Schmerzen durch Druckstellen, die sich bei normalen Matratzen materialbedingt nicht vermeiden lassen.

Körper unterscheiden sich in Größe und Gewicht

Körper unterscheiden sich in verschiedene Körperformen

4. Welche Eigenschaften muss eine „echte“ orthopädische Matratze also haben, um diese Anforderungen zu erfüllen?
  • Anpassungsfähigkeit: Die Matratze muss so flexibel sein, dass sie sich an JEDEN Körpertyp – unabhängig von Körpergröße, Gewicht und Form – und in JEDER Liegeposition anpassen kann, und zwar sofort ohne Zeitverzögerung (anders als beispielsweise bei Visco-Schäumen).
  • Stützkraft: Sobald sich die Matratze flexibel an den Körper angepasst hat, muss dieser in der ergonomisch richtigen Lage gehalten und gestützt werden.
  • Druckpunktfrei: neben diesen beiden Punkten wirkt eine Matratze möglichst drucklos auf den Körper, und zwar stufenlos von Kopf bis Fuss

Achten Sie auf ANPASSUNGSFÄHIGKEIT und STÜTZKRAFT der Matratze – nur dann liegen Sie orthopädisch gesund.

Checkliste 2: So unterscheiden Sie gute orthopädische Matratzen von normalen Matratzen

Vorsicht beim Matratzenkauf! Oft werden normale, orthopädisch ungeeignete Matratzen mit irrelevanten Verkaufsargumenten als „orthopädische Matratzen“ angepriesen, um material- und konstruktionsbedingte Nachteile zu kaschieren. Lassen Sie sich nicht täuschen! Aus unserer jahrelangen Erfahrung und der Zusammenarbeit mit Orthopäden, Physiotherapeuten und Fachverbänden entstand diese Checkliste. Damit können Sie weniger geeignete orthopädische Matratzen entlarven.

Werden Sie beim Matratzenkauf bei folgenden Stichworten hellhörig:

Stichwort 1: Zonen

Verkaufsargument: „Mit verschiedenen Zonen passt sich die Matratze perfekt an Ihren Körper an“

Gegenargument: Egal ob die Matratze 5, 7 oder mehr Zonen hat – Matratzen mit Zonen sind orthopädisch nicht optimal! Die Zonen sorgen erstens nicht für die optimale Anpassung der Matratze an jeden Körper in jeder Liegeposition; zweitens taugen sie nicht zur orthopädisch idealen Stützung von Körper und Wirbelsäule. Denn jeder Körper ist verschieden (Gewicht, Größe, Form) und jeder Mensch wechselt seine Schlafposition ca. 30 – 40 Mal pro Nacht. Das heißt, sobald man im Schlaf nur ein kleines Stück nach oben oder unten rutscht oder wenn man sich dreht liegt man auf einer „falschen Zone“ oder auf einer Kante zwischen zwei Zonen. Gute orthopädische Matratzen benötigen keine Zonen, sondern passen sich stufenlos von Kopf bis Fuss an jeden Körper in jeder Liegeposition an, um eine gleichmäßig ausbalancierte Lagerung des ganzen Körpers zu erreichen.

Stichwort 2: Härtegrad der Matratze

Verkaufsargument: „Die für Sie beste Matratze hängt von Ihrem Körpergewicht ab – und dabei ist der Härtegrad entscheidend“

Gegenargument: Achtung, der leider weit verbreitete „Matratzen-Härtegrad“, der angeblich vom Körpergewicht abhängt, ist für die Wahl Ihrer orthopädischen Matratze völlig irrelevant. Wir warnen sogar ausdrücklich davor, mit dem Matratzen-Härtegrad die Gesundheit zu schädigen!
Gesundes orthopädisches Liegen hängt nämlich nicht nur vom Körpergewicht ab, sondern vor allem von Körperform und Körpergröße – wie hier anschaulich beschrieben.
Für orthopädisches Liegen sind vielmehr diese beiden Matratzeneigenschaften wichtig: 1.) die flexible Anpassung der Matratze an den Körper in Kombination mit 2.) Stützung des Körpers – und das hat weder mit „harte Matratze“ noch mit „weiche Matratze“ etwas zu tun.

Stichwort 3: Punktelastitzität

Verkaufsargument: „Punktelastizität ist sinnvoll für gesunden Schlaf“

Gegenargument: Die Punktelastizität besagt, dass eine Matratze nur an genau denjenigen Stellen nachgibt, wo aufliegende Körperstellen nach unten auf die Matratze drücken (zum Beispiel Schulter-, Beckenbereich) – während andere, weniger belastete Matratzenstellen eben weniger oder gar nicht nachgeben (zum Beispiel bei Nacken, Taille).
Diese Theorie scheitert jedoch in der Praxis des Matratzenmaterials (meist muss die Punktelastizität bei Schaumstoff-Matratzen herhalten) an einem physikalischen Gesetz namens „Newton III“, welches besagt: Kraft = Gegenkraft bzw. Druck erzeugt Gegendruck. Das bedeutet: Je stärker ein beliebiger Matratzenpunkt durch den Druck des aufliegenden Körpers belastet wird, desto mehr Gegendruck übt er von unten auf diese Körperstelle aus. Das Problem ist nun, diese Druckpunkte können Verspannungen und Folgebeschwerden am Körper auslösen. Somit wäre Punktelastizität alles andere als vorteilig bei Rückenbeschwerden, denn Druck kann Verspannungen und Schmerzen verursachen oder verstärken.

Eine orthopädische Matratze wirkt eben NICHT punktuell auf den Körper – sondern balanciert ihn von Kopf bis Fuss ganzflächig und stufenlos möglichst druckpunktfrei aus.

Stichwort 4: Raumgewicht

Verkaufsargument: „Je mehr Raumgewicht, desto besser die Matratze“

Hintergrundwissen: Das Raumgewicht (RG) sagt aus, wie viel Kilogramm Rohmasse eines Kunststoffs im Matratzen-Schaumstoff enthalten ist (zum Beispiel RG 40 = 40kg/m³). Hersteller von minderwertigen Matratzen behaupten, das Raumgewicht sei ein Qualitätsmerkmal – „je mehr desto besser“.

Gegenargument: Nein, mehr Raumgewicht ist für die gesunde orthopädische Lagerung des Körpers NICHT besser. Im Gegenteil, mehr Gewicht bzw. mehr Masse hat eher negative Folgen. Das liegt an der physikalischen Gesetzmäßigkeit: Je größer das Gewicht bzw je mehr Masse sie hat, desto mehr (Gegen-) Druck übt die Matratze von unten auf den liegenden Körper aus. Druck löst allerdings Verspannungen aus; und je größer der Druck, desto mehr Verspannung.

Eine gute orthopädische Matratze lagert darum den Körper so drucklos wie möglich – idealerweise auf Luft, denn Luft hat kein Eigengewicht und funktioniert daher quasi drucklos.

Stichwort 5: Ergonomisch einstellbarer Lattenrost

Verkaufsargument: „Ein einstellbarer Lattenrost ist wichtig für gesundes Liegen“

Gegenargument: Meist wird versucht, Ihnen beim Kauf einer neuen Matratze auch einen (oft teuren) flexiblen bzw. verstellbaren Lattenrost „anzudrehen“ – mit dem Argument, der Lattenrost sei für die ergonomische Anpassung an den Körper wichtig.

Überlegen Sie einmal selbst: Warum sollte man zusätzlich zu einer NEUEN Matratze noch ein zweites Produkt kaufen müssen, um richtig zu schlafen? Ist die Matratze allein etwa nicht gut genug? Richtig – hier wird versucht, mit einem Lattenrost die Schwächen und Defizite der neuen (!) Matratze zu kaschieren.

Wer dennoch an die Notwendigkeit einstellbarer Lattenroste glaubt, stelle sich die Frage, wie das eigentlich funktionieren soll: Selbst wenn der Lattenrost eine sinnvolle ergonomische Wirkung zur Körperanpassung hätte, käme davon am Körper so gut wie nichts an, weil ja die Matratze den Lattenrost-Effekt wie ein Puffer abfängt und gar nicht zum Körper durchläßt. Je dicker die Matratze, desto einleuchtender ist die Sinnlosigkeit von „ergonomisch einstellbaren Lattenrosten“.

Eine wirklich geeignete orthopädische Matratze hat gar keinen Lattenrost nötig, denn die ergonomische Wirkung findet DIREKT am Körper statt – und nicht unter der Matratze. ERGOFIT Schlafsysteme beispielsweise wirken am besten mit einem starren Untergrund, damit die ergonomische Anpassung verlustfrei am Körper wirkt.

Stichwort 6: Vermessung des Körpers / Wirbelsäulen-Scanner o.ä.

Verkaufsargument: „Nur wenn wir zuerst Ihren Körper vermessen, können wir Ihnen die richtige Matratze anbieten“

Gegenargument: Die vermeintliche „Vermessung“ von Körper und Wirbelsäule ist vor allem eine Marketingerfindung von Matratzenherstellern und -händlern, um konventionelle Matratzen leichter verkaufen zu können.
Selbst wenn die Messwerte an sich valide sind, so wären sie doch nur dann von Nutzen, wenn es eine adäquate Produktlösung für die gemessenen Ergebnisse gäbe. Was nützt eine Vermessung, wenn die Matratze letztlich doch orthopädisch ungeeignet ist? Sparen Sie sich also den Irrweg über die Vermessung und bemühen Sie sich gleich um die richtige für Sie geeignete Matratze.

Hintergrund: Natürlich ist (fast) allen Matratzenherstellern hinreichend bekannt, worauf es bei gesundem, ergonomisch-orthopädisch richtigem Liegen wirklich ankommt. Aber leider geht es bei den allermeisten Matratzen vor allem um eines: billige Herstellung für eine große Gewinnmarge. Und für den Verkauf billiger Produkte werden eben alle Marketingregister wie Wirbelsäulen-Scanner gezogen.

Zweitens, vielen Matratzen-Einzelhändlern fehlt schlichtweg der Wille, sich auf ein neuartiges innovatives Produkt einzulassen. Warum auch? – das Altbewährte ist einfacher, zeitsparender und vor allem gewinnträchtiger zu vermarkten. Gesundheitliche Vorteile für den Kunden werden möglicherweise hinten an gestellt.

Stichwort 7: One fits all – die Matratze für jedermann

Verkaufsargument: „Wir haben eine „one-fits-all“ Matratze  – die passt auch für Sie!“

Gegenargument: Nein, das ist Unfug. Stellen Sie sich einmal zwei Personen vor; eine der beiden Personen ist 195cm groß und gertenschlank, die andere nur 160cm bei kugelrunder Körperform. Es ist wohl offensichtlich, dass ein und dieselbe Matratze für diese beide Körpertypen nicht gleichermaßen geeignet sein kann.
Genau das Gegenteil von „one fits all“ ist der Fall! Da jeder Mensch, jeder Körper sich unterscheidet, jeder Schlaf anders verläuft, muss eine Matratze entsprechend auf eine Person individualisiert sein, wenn diese Person wirklich gesund liegen will. Die aus der Werbung bekannte „Testsieger-Matratze – eine passt für alle“ („One-fits-all“) ist also orthopädisch mehr als fragwürdig.

Eine perfekte orthopädische Matratze wird individuell wie ein Maßanzug auf einen Körpertyp eingestellt (mehr dazu).

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Zwei sehr unterschiedliche Körpertypen – wie sollte ein und dieselbe Matratze für beiden Personen gleichermaßen geeignet sein?

ERGOFIT: das perfekte orthopädische Schlafsystem

ERGOFIT Schlafsysteme passen sich in jeder Lage perfekt an Körper an und stützen die Wirbelsäule in Ideallage. So kann Ihr Körper im Schlaf optimal regenerieren und Rücken- und Schlafproblem gelindert werden.

Denn anders als alle anderen Matratzen und Schlafsysteme haben ERGOFIT Schlafsysteme einen ergonomisch-orthopädischen Kern, der individuell auf Ihren Körper und Wirbelsäule eingestellt wird. Weltweit einzigartig – sehen Sie sich das Video an!

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Bevor ich auf ERGOFITair schlief, hatte ich große Rückenschmerzen. Seither geht es mir wesentlich, um nicht zu sage 100%ig besser. Die Rückenbeschwerden haben nachgelassen und ich kann wieder gut schlafen.

Helma Beiser, Neustadt
Rückenschmerz-Patientin