Orthopädische Matratze gesucht?
Zwei Checklisten für die richtige Kaufentscheidung

Sie leiden an Beschwerden der Bandscheiben, Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder, Schleimbeutel, Gefäße oder Nerven? Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Gliederschmerzen? Dann benötigen Sie eine orthopädische Matratze.

Aber Achtung, Falle! Der Begriff „orthopädische Matratze“ ist gesetzlich nicht geschützt. Jede noch so simple Kaltschaum-, Boxspring- oder Federkernmatratze darf als „orthopädische Matratze “ vermarktet werden, auch wenn sie aus orthopädischer Sicht völlig ungeeignet ist. Leider passiert genau dies aus Profitgier und Unwissenheit im Übermaß.

Orthopädische Matratze – was ist das überhaupt?

Mit zwei kurzen Checklisten zeigen wir Ihnen auf, worauf es bei einer orthopädischen Matratze wirklich ankommt – und worauf NICHT!

A. Nach diesen 4 Punkten wissen Sie, worauf es bei orthopädischen Matratzen wirklich ankommt

1. Was soll eine orthopädische Matratze am und im Körper bewirken?
  • Die Wirbelsäule liegt in ihrer natürlichen Position in Doppel-S-Form; das heißt, sie ist nicht nach unten, nach oben oder in eine andere unnatürliche Richtung verdreht
  • Die Bandscheiben liegen frei und können die notwendige regenerative Nährflüssigkeit aufnehmen
  • Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke entspannen sich
  • Beschwerden im gesamten Bewegungsapparat werden gelindert oder verhindert

Die Abbildungen zeigen den ergonomisch-orthopädischen Kern des ERGOFIT Schlafsystems, ohne Komfortauflage und Bezug

2. Was muss eine Matratze dafür leisten?
  • Die Matratze muss sich wie ein Maßanzug an den Körper anpassen, indem sie die nach außen gewölbten Körperteile (Schultern, Becken) einsinken läßt und gleichzeitig die nach innen gewölbten Körperpartien (Nacken, Lendenbereich, Kniekehle) stützt…
  • … und den Körper nach der Anpassung in dieser Position halten und stabilisieren…
  • … und zwar von Kopf bis Fuss druckpunktfrei, denn jeder Druckpunkt löst Verspannungen aus. Stellen Sie sich als Negativbeispiel vor, wie bei Boxspring- oder Federkernmatratzen dutzende Druckpunkte von unten gegen Ihren Körper drücken, der wiederum mit Gegendruck und Verspannung reagiert
3. Woran scheitern die meisten Matratzen?
  • Die größte Herausforderung an die Liegeeigenschaften einer Matratze ist, dass jeder Mensch anatomisch verschieden ist – denn jeder Körper hat eine ganz individuelle Kombination aus Körperform, Gewicht und Größe. Oft kommt noch eine Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) hinzu. Es gibt also unzählige unterschiedliche Körpertypen, und alle wollen richtig liegen.
  • Jeder Mensch ändert seine Liegeposition im Schlaf mehrfach, etwa 30 bis 40 Mal pro Nacht. Eine Matratze muss sich natürlich in JEDER Liegeposition an den Körper anpassen können.
  • Insbesondere bei Erkrankungen wie Bandscheibenvorfall oder Rheuma entstehen beim Liegen Schmerzen durch Druckstellen, die sich bei normalen Matratzen materialbedingt nicht vermeiden lassen.

Körper unterscheiden sich in Größe und Gewicht

Körper unterscheiden sich in verschiedene Körperformen

4. Welche Eigenschaften muss eine „echte“ orthopädische Matratze also haben, um diese Anforderungen zu erfüllen?
  • Anpassungsfähigkeit: Die Matratze muss so flexibel sein, dass sie sich an JEDEN Körpertyp – unabhängig von Körpergröße, Gewicht und Form – und in JEDER Liegeposition anpassen kann, und zwar sofort ohne Zeitverzögerung (anders als beispielsweise bei Visco-Schäumen).
  • Stützkraft: Sobald sich die Matratze flexibel an den Körper angepasst hat, muss dieser in der ergonomisch richtigen Lage gehalten und gestützt werden.
  • Druckpunktfrei: neben diesen beiden Punkten wirkt eine Matratze möglichst drucklos auf den Körper, und zwar stufenlos von Kopf bis Fuss

Achten Sie auf ANPASSUNGSFÄHIGKEIT und STÜTZKRAFT der Matratze – nur dann liegen Sie orthopädisch gesund.

B. Diese Checkliste hilft Ihnen, gute orthopädische Matratzen von normalen Matratzen zu unterscheiden

Vorsicht beim Matratzenkauf! Oft werden normale, orthopädisch ungeeignete Matratzen mit irrelevanten Verkaufsargumenten als „orthopädische Matratzen“ angepriesen, um material- und konstruktionsbedingte Nachteile zu kaschieren. Lassen Sie sich nicht täuschen! Aus unserer jahrelangen Erfahrung und der Zusammenarbeit mit Orthopäden, Physiotherapeuten und Fachverbänden entstand diese Checkliste. Damit können Sie weniger geeignete orthopädische Matratzen entlarven.

Werden Sie beim Matratzenkauf bei folgenden Stichworten hellhörig:

Stichwort 1: Zonen

Verkaufsargument: „Mit verschiedenen Zonen passt sich die Matratze perfekt an Ihren Körper an“

Gegenargument: Egal ob die Matratze 5, 7 oder mehr Zonen hat – Matratzen mit Zonen sind orthopädisch nicht optimal! Die Zonen sorgen erstens nicht für die optimale Anpassung der Matratze an den Körper; zweitens taugen sie nicht zur orthopädisch idealen Stützung von Körper und Wirbelsäule. Denn jeder Körper ist verschieden (Gewicht, Größe, Form) und jeder Mensch wechselt seine Schlafposition ca. 30 – 40 Mal pro Nacht. Das heißt, sobald man im Schlaf nur ein kleines Stück nach oben oder unten rutscht, liegt man auf einer falschen Zone oder auf einer Kante zwischen zwei Zonen – die Krücke mit den Zonen kann also gar nicht funktionieren. Echte orthopädische Matratzen haben keine Zonen, sondern passen sich stufenlos von Kopf bis Fuss an jeden Körper in jeder Liegeposition an, um eine gleichmäßig ausbalancierte Lagerung des ganzen Körpers zu erreichen.

Stichwort 2: Härtegrad der Matratze

Verkaufsargument: „Der Härtegrad einer Matratze ist wichtig und hängt vom Körpergewicht ab“

Gegenargument: Achtung, der leider weit verbreitete „Matratzen-Härtegrad“ nach Körpergewicht ist für die Wahl Ihrer orthopädischen Matratze völlig irrelevant. Wir warnen sogar ausdrücklich davor, mit dem Matratzen-Härtegrad die Gesundheit zu schädigen! Gesundes orthopädisches Liegen hängt nämlich nicht nur vom Körpergewicht ab, sondern vor allem von Körperform und Körpergröße – wie hier anschaulich beschrieben.
Für orthopädisches Liegen sind vielmehr diese beiden Matratzeneigenschaften wichtig: 1.) die flexible Anpassung der Matratze an den Körper in Kombination mit 2.) Stützung des Körpers – und das kann weder mit „harter Matratze“ noch mit „weicher Matratze“ optimal erreicht werden.

Stichwort 3: Punktelastitzität

Verkaufsargument: „Punktelastizität ist sinnvoll“

Gegenargument: Punktelastizität bedeutet, dass die Matratze von unten unterschiedliche Druckpunkte auf den Körper ausübt. Dies kann aber Verspannungen und Folgebeschwerden auslösen! Eine orthopädische Matratze wirkt nicht punktuell auf den Körper – sondern von Kopf bis Fuss ganzflächig und stufenlos druckpunktfrei.

Stichwort 4: Raumgewicht

Verkaufsargument: „Je mehr Raumgewicht, desto besser die Matratze“

Gegenargument:: Nach den Gesetzen der Physik hat mehr Gewicht bzw. mehr Masse eine negative Auswirkung auf orthopädisches Liegen. Das betrifft sowohl das Körpergewicht (das beim Liegen Druck auf die Matratze ausübt) als auch für das Gewicht / die Masse der Matratze (die entsprechenden Gegendruck auf den Körper ausübt, wenn sie belastet wird). Je größer das Gewicht, desto größer der Druck bzw. der Gegendruck. Jeder Druck löst allerdings Verspannungen aus; und je größer der Druck, desto mehr Verspannung. Eine orthopädische Matratze lagert darum den Körper so drucklos wie möglich.

Stichwort 5: Topper

Verkaufsargument: „Topper verbessern das Liegen“

Gegenargument: Eine orthopädische Matratze hat keinen Topper nötig. Im Gegenteil, ein Topper ist kontraproduktiv, denn jede zusätzliche Auflage auf der Matratze bedeutet ein Hindernis zwischen Körper und Matratze – und reduziert somit deren notwendige Anpassungsfähigkeit und Stützkraft. Topper werden oft ver- und gekauft in der Hoffnung, Qualitätsdefizite der Matratze zu kaschieren.

Stichwort 6: Die Matratze für jedermann

Verkaufsargument: „Es gibt die „one-fits-all“ Matratze die auch für Sie passt“

Gegenargument: Jeder Mensch ist anders, jeder Körper ist anders, jeder Schlaf verläuft anders – also müssen Matratzen entsprechend individuell sein. Die aus der Werbung bekannte „Testsieger-Matratze – eine passt für alle“ („One-fits-all“) kann daher gar nicht funktionieren. Eine perfekte orthopädische Matratze ist immer individuell auf einen Körper eingestellt.

Stichwort 7: Lattenrost

Verkaufsargument: „Der Lattenrost ist wichtig für gesundes Liegen“

Meist wird versucht, Ihnen beim Kauf einer neuen Matratze auch einen (oft teuren) flexiblen bzw. verstellbaren Lattenrost „anzudrehen“ – mit dem Argument, der Lattenrost sei für die ergonomische Anpassung an den Körper wichtig.

Überlegen Sie einmal selbst: Warum sollte man zusätzlich zu einer NEUEN Matratze noch ein zweites Produkt kaufen müssen, um richtig zu schlafen? Ist die Matratze allein etwa nicht gut genug? Richtig – hier wird versucht, mit einem Lattenrost die Schwächen und Defizite der neuen (!) Matratze zu kaschieren.

Wer dennoch an die Notwendigkeit von Lattenrosten glaubt, stelle sich die Frage, wie das eigentlich funktionieren soll: Selbst wenn der Lattenrost eine sinnvolle ergonomische Wirkung zur Körperanpassung hätte, käme davon am Körper so gut wie nichts an, weil ja die Matratze den Lattenrost-Effekt wie ein Puffer abfängt und gar nicht zum Körper durchläßt. Je dicker die Matratze, desto einleuchtender ist die Sinnlosigkeit von „ergonomisch einstellbaren Lattenrosten“.

Eine wirklich geeignete orthopädische Matratze hat gar keinen Lattenrost nötig, denn die ergonomische Wirkung findet DIREKT am Körper statt – und nicht unter der Matratze. ERGOFIT Schlafsysteme beispielsweise wirken am besten mit einem starren Untergrund, damit die ergonomische Anpassung verlustfrei am Körper wirkt.

ERGOFIT: das perfekte orthopädische Schlafsystem

ERGOFIT Schlafsysteme passen sich in jeder Lage perfekt an Körper an und stützen die Wirbelsäule in Ideallage. So kann Ihr Körper im Schlaf optimal regenerieren und Ihr Rückenproblem gelindert werden.

Denn anders als alle anderen Matratzen und Schlafsysteme haben ERGOFIT Schlafsysteme einen ergonomisch-orthopädischen Kern, der individuell auf Ihren Körper und Wirbelsäule eingestellt wird. Weltweit einzigartig – sehen Sie sich das Video an!

Bevor ich auf ERGOFITair schlief, hatte ich große Rückenschmerzen. Seither geht es mir wesentlich, um nicht zu sage 100%ig besser. Die Rückenbeschwerden haben nachgelassen und ich kann wieder gut schlafen.

Helma Beiser, Neustadt
Rückenschmerz-Patientin