Die Natur hat den Schlaf geschaffen, damit der Mensch sich von den Strapazen des Tages erholt und regeneriert. Geben Sie Ihrem Körper die beste Matratze!

Der Schlaf ist lebenswichtig, um den Organismus aufzubauen und zu erhalten. Beim Schlafen regeneriert der Körper und sammelt neue Energie. Erholsamer und gesunder Schlaf ist die Voraussetzung für unsere körperlichen und geistigen Leistungen, für Wohlbefinden und Gesundheit – kurzum: Schlaf bedeutet Lebensqualität.

Ungefähr ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit schlafen. Im Durchschnitt liegt man also über 25 Jahre im Bett. Ohne jeden Zweifel – die Matratze spielt für unsere Lebensqualität eine entscheidende Rolle!

 

Wie sieht eine „gesunde Matratze“ aus?
Und welche ist die beste Matratze?

Die beste und gesündeste Matratze vereint die sogenannten vier Säulen des gesunden Schlafens

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1. Die ergonomisch-orthopädische Lagerung des Körpers und der Wirbelsäule

Der wichtigste Faktor für gesunden Schlaf ist, dass der Körper ergonomisch-orthopädisch korrekt liegt – vor allem bei Rückenbeschwerden – damit Wirbelsäule, Bandscheiben und Muskulatur entspannen und regenerieren.

Allerdings gleicht kein Körper dem anderen, denn jeder Mensch hat eine ganz individuelle Körperform, -gewicht und -größe. Noch dazu ändern wir unsere Schlafposition etwa 30 bis 40 Mal pro Nacht.

Die perfekte ergonomische Anpassung an einen bzw. an Ihren Körper ist daher eine sehr große Herausforderung für eine Matratze!

die verschiedenen Körperformen

Was bedeutet dann „ergonomisch-orthopädisch“ für die Matratze? Welche Eigenschaften muss sie haben, damit sie bei Bandscheiben- und Rückenproblemen helfen kann?
Entscheidend sind zwei Eigenschaften: die Anpassungsfähigkeit und die Stützkraft der Matratze.

Eine gesunde Matratze passt sich zuerst genau an den Körper an…

Die Matratze muss so flexibel und anpassungsfähig sein, dass sie sich wie ein Maßanzug an jede Körperkontur ganz individuell anpasst – noch dazu in jeder der wechselnden Liegepositionen (Seiten-, Bauch- und Rückenlage). Ausgeprägte Körperpartien wie Schulter und Becken müssen einsinken, aber gleichzeitig darf an nach innen gewölbten Stellen wie Nacken, Lordose und Kniekehle kein Hohlraum zwischen Matratze und Körper bestehen. Hier liegt der entscheidende Vorteil von ERGOFIT Schlafsystemen gegenüber normalen Matratzen: sie werden individuell an jeden Körper angepasst, unabhängig von Körpergewicht, -größe und –form.

Abbildung zeigt den ergonomisch-orthopädischen Kern, ohne Komfortauflage und Bezug

Abbildung zeigt den ergonomisch-orthopädischen Kern, ohne Komfortauflage und Bezug

… und hält dann den Körper stabil in der Ideallage

Nach der Anpassung an den Körper ist die zweite entscheidende Eigenschaft einer Matratze, dass sie den Körper in Ideallage hält und stabilisert. Bei ERGOFIT Schlafsystemen stützen die innen liegenden Holzlamellen den Körper. So entsteht eine positive Wirkungskette: Die Druckbelastung verteilt sich völlig gleichmäßig auf den ganzen Körper, der Körper lagert druckpunktfrei horizontal, die Wirbelsäule liegt in ihrer natürlichen Form, die Bandscheiben können regenerieren, Verspannungen im Rücken sich lösen und Rückenschmerzen gelindert werden.

ERGOFIT Schlafsysteme erfüllen beide Anforderungen ideal: 1.) die individuelle Anpassung und 2.) die Stützung dank innenliegender Federleisten.

Nur wenn diese beiden Eigenschaften erfüllt sind, sprechen wir von ergonomisch-orthopädisch gesundem Schlaf.

Orthopädisch ideale Lagerung der Wirbelsäule in verschiedenen Liegepositionen. Die Abbildungen zeigen den ergonomisch-orthopädischen Kern des ERGOFIT Schlafsystems, ohne Komfortauflage und Bezug

Falsche Lagerung durch ungeeignete Matratzenbeschaffenheit

Die meisten Matratzen, insbesondere handelsübliche Standardmatratzen, können diese Anforderungen nicht erfüllen, weil das Material für ausreichende Anpassung und gleichzeitige Stützung schlichtweg nicht geeignet ist. Falsche Lagerung des Körpers führt zu Abknicken der Wirbelsäule, Belastung der Bandscheiben, Muskelverspannungen, Druckstellen, Rückenschmerzen

Matratze zu hart

Matratze zu weich

Fazit: Schlafen ist absolut individuell. Es leuchtet sicherlich ein, dass es die „eine Matratze für alle“ nicht gibt. Lassen Sie sich nicht irreführen durch die in der Werbung proklamierte „One-fits-all“-Matratze!

„Am Tag ist unsere Wirbelsäule extremen Belastungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist eine korrekte Lagerung der Wirbelsäule während der Nacht. Und da kein Körper dem anderen gleicht, ist ein individuell anpassbares und einstellbares Bettsystem nötig.“

Prof. Dr. med. Erich Schmitt,
Vorstandsvorsitzender des Forum:
gesunder Rücken – besser Leben e.V.

2. Gesundes Schlafklima

Das richtige Schlafklima ist Voraussetzung für gesunden, wohltuenden und erholsamen Schlaf. Mit Schlafklima – nicht zu verwechseln mit dem Raumklima – sind Temperatur, Luftzustand und vor allem Feuchtigkeit im Bett gemeint.

Jeder Mensch verliert über die Haut pro Nacht mehr als einen halben Liter Feuchtigkeit, die größtenteils von der Matratze aufgenommen wird. Deshalb ist es wichtig, dass die Luft in der Matratze zirkulieren kann, damit die Feuchtigkeit verdunsten (trocknen) kann, um ein trockenes angenehmes Schlafklima zu erreichen.

Die Luftzirkulation in der Matratze verhindert einen Wärme- und Klimastau. Die Körpertemperatur kann absinken, und erholsame Tiefschlafphasen sind möglich. Zum anderen wirkt Luftzirkulation gegen Schimmel, Keime und Milbenbefall.

3. Optimaler Schlafkomfort

Der Schlafkomfort steht für den Wohlfühlfaktor beim Schlafen. Nur wer sich wohl fühlt, schläft tief und erholsam.

Schlafkomfort ist ein sehr individuelles Gefühl, das von verschiedenen Faktoren bestimmt wird, darunter das Druckempfinden beim Liegen auf der Matratze.

ERGOFIT Schlafsysteme können Sie immer genau so einstellen, wie Sie sich wohlfühlen. Dabei liegen Sie immer völlig drucklos – das ist extrem wichtig für Wirbelsäule und Bandscheiben.

4. Natürliche Materialien

Gesundes Schlafen setzt natürliche, gesundheitlich unbedenkliche und schadstofffreie Materialien voraus.

So, und welche ist nun die beste und gesündeste Matratze?

Was ist gesund und hilft bei Rückenbeschwerden?
Welcher Matratzen-Härtegrad?
Dick oder dünn?
Luft, Kaltschaum oder Federkern?
Wasser oder Gel?
Die in der einschlägigen Werbung proklamierte 7- oder mehr Zonen-Matratze?

Nein.
Diese Matratzentypen können allesamt die vier Säulen des gesunden Schlafens nicht erfüllen.
Lesen Sie dazu auch die „häufigsten Fragen zum gesunden Schlafen“.

Die Antwort ist:
Die beste „Matratze“ ist vielleicht gar keine.
Sondern ein aus integrierten Komponenten bestehendes
einzigartiges Schlafsystem.

Für regenerativen und gesunden Schlaf gegen Rückenschmerzen brauchen Sie eine orthopädische Matratze

Sparen Sie nicht an Ihrer Gesundheit. Falsches Liegen kann schwerwiegende physische und psychische Beschwerden hervorrufen: Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit und mehr.

Wußten Sie, dass Rückenschmerzen zu den häufigsten, kostenintensivsten und medizinisch ungelösten Problemen in Deutschland zählen?

  • Etwa 70 Prozent der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen, nur ca. 15% sind beschwerdefrei. 38 Millionen Deutsche suchen mindestens einmal im Jahr wegen Rückenschmerzen einen Arzt auf (Quelle: Bertelsmann-Stiftung 2016)
  • Mehr als 25% Prozent aller Krankheitstage werden durch Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems verursacht, insbesondere Krankheiten des Rückens und der Wirbelsäule (Quelle: BKK Gesundheitsreport)

Die beste Behandlung dieser Leiden ist die Prävention. Ist die Gesundheit erst einmal beeinträchtigt, dann wird es meist schmerzhaft, zeitaufwendig und teurer. Gemessen an den vielen anderen Anschaffungen, die wir in unserem Leben tätigen, bietet das richtige Schlafsystem einen sehr hohen Gegenwert, der leider oft unterschätzt wird.

Investieren Sie jetzt in die gesündeste und beste Matratze!

Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

ERGOFITair bringt uns die nötige Energie für den Leistungssport.

Anita und Aeneas Appius, Schweizer und Europa-Meister im Duathlon und Biathlon
Böckten, Schweiz

Mit dieser Checkliste können Sie „gesunde“ orthopädische Matratzen von „ungesunden“ Matratzen unterscheiden

 Vorsicht beim Matratzenkauf! Viele Matratzen werden oft als „orthopädische Matratzen“ angepriesen, obwohl sie orthopädisch ungeeignet sind. Dabei wird mit irrelevanten Verkaufsargumenten versucht, die material- und konstruktionsbedingten Nachteile dieser Matratzen zu kaschieren.

Lassen Sie sich nicht täuschen! Mit Hilfe dieser Checkliste, die aus unserer jahrelangen Wettbewerbserfahrung sowie aus der Zusammenarbeit mit Orthopäden, Physiotherapeuten und Fachverbänden entstand, können Sie orthopädisch ungeeignete und „ungesunde“ Matratzen erkennen.

Werden Sie hellhörig, wenn im Verkaufsgespräch mit einem Matratzenverkäufer folgende Stichworte fallen:

 

Stichwort 1: Matratzen-Zonen

 Vorsicht, wenn Sie dieses Verkaufsargument hören:

„Dank der verschiedenen Zonen passt sich diese Matratze perfekt an Ihren Körper an“

Ihr korrektes Gegenargument

Egal ob Matratze 5, 7 oder mehr Zonen – Matratzen mit Zonen haben entscheidende orthopädische Nachteile. Denn

  • zum einen unterscheiden sich Körper anatomisch voneinander, denn jeder Körper hat eine individuelle, einzigartige Kombination aus Gewicht, Größe, Form. Es ist nicht möglich, dass ein und dieselbe Zonenmatratze für unterschiedliche Körpertypen gleichermaßen orthopädisch geeignet ist.
  • zum anderen wechselt jeder Mensch seine Schlafposition ca. 30 – 40 Mal pro Nacht. Das heißt, sobald man im Schlaf nur ein kleines Stück nach oben oder unten rutscht, liegt man auf einer falschen Zone oder auf einer Kante zwischen zwei Zonen.

Die Zonen sorgen also nicht für die optimale Anpassung der Matratze an den Körper.

 Geeignete orthopädische Matratzen haben keine Zonen, sondern passen sich wie ein Maßanzug stufenlos von Kopf bis Fuss an jeden Körper in jeder Liegeposition an und stützen ihn in der jeweiligen Ideallage, um eine gleichmäßig ausbalancierte Lagerung des ganzen Körpers zu erreichen.

 

Stichwort 2: Härtegrad von Matratzen

 Vorsicht, wenn Sie dieses Verkaufsargument hören:

Der Härtegrad einer Matratze ist wichtig, damit Sie richtig liegen“. Und: „Der für Sie richtige Härtegrad hängt von Ihrem Körpergewicht ab.

Ihr korrektes Gegenargument:

Der leider weit verbreitete Irrglaube vom „Matratzen-Härtegrad“, der sich angeblich nach dem Körpergewicht richtet, ist für die Wahl Ihrer orthopädischen Matratze völlig irrelevant!

Denn erstens hat „hart“ oder „weich“ mit orthopädisch gesundem Liegen überhaupt nichts zu tun. Zweitens, die orthopädische Eignung einer Matratze hängt nicht nur vom Körpergewicht ab sondern vor allem von Körperform und Körpergröße – wie hier anschaulich beschrieben.

Für orthopädisches Liegen sind vielmehr diese beiden Matratzeneigenschaften wichtig:

1.) die individuelle flexible Anpassung der Matratze an den Körper in Kombination mit

2.) der Stützung des Körpers in der angepassten Ideallage

Noch einmal sei betont: Für diese beiden Faktoren spielt der Matratzen-Härtegrad überhaupt keine Rolle.

 

Stichwort 3: Topper

Vorsicht, wenn Sie dieses Verkaufsargument hören:

„Topper verbessern das Liegen“ oder „Mit einem Topper wird Ihre Matratze besser“

Ihr korrektes Gegenargument:

Stellen Sie die Frage, warum ein Topper bei einer neuer Matratze überhaupt notwendig sei. Ist die Matratze ohne Topper etwa ungeeignet? Die Vermutung liegt nahe, dass Topper angeboten werden, um Qualitätsdefizite der Matratze zu kaschieren.

Eine echte orthopädische Matratze hat keinen Topper nötig! Im Gegenteil, ein Topper ist hier kontraproduktiv, denn jede zusätzliche Auflage auf der Matratze bedeutet ein Hindernis zwischen Körper und Matratze – und reduziert somit deren ergonomische Wirkung.

 

Stichwort 4: Die Matratze für jedermann

Vorsicht, wenn Sie dieses Verkaufsargument hören:

„Wir bieten eine „one-fits-all“ Matratze an – die passt auch für Sie optimal!“

Ihr korrektes Gegenargument

Es gibt keine Matratze die für jeden passt! Wir alle unterscheiden uns in Form, Gewicht und Größe unseres Körpers. Weil jeder Mensch individuell ist, muss es auch die Matratze sein.

Beispiel: Sehen Sie sich die beiden unten abgebildeten Körpertypen an. Wie könnte es möglich sein, dass ein und dieselbe Matratze für beide Personen gleichermaßen geeignet ist? Die aus der Werbung bekannte Aussage „Testsieger-Matratze – eine passt für alle“ („One-fits-all“) dient möglicherweise mehr dem Marketing des Herstellers als Ihrer Gesundheit.

Die perfekte orthopädische Matratze ist immer individuell auf einen Körper eingestellt, so dass Wirbelsäule und Bandscheiben stets orthopädisch ideal gelagert sind (Abbildung: orthopädischer Kern des ERGOFITair Luft-Schlafsystems).

 

Stichwort 5: Lattenrost

Vorsicht, wenn Sie dieses Verkaufsargument hören:

„Sie benötigen einen flexiblen Lattenrost, damit Sie gesund liegen“

Meist wird versucht, Ihnen beim Kauf einer neuen Matratze auch einen (oft teuren) flexiblen bzw. verstellbaren Lattenrost „anzudrehen“ – mit dem Argument, der Lattenrost sei für die ergonomische Anpassung an den Körper und somit für gesundes Liegen wichtig.

Überlegen Sie einmal selbst: Warum sollte man zusätzlich zu einer NEUEN Matratze noch ein zweites Produkt kaufen müssen, um richtig zu schlafen? Ist die Matratze allein etwa nicht gut genug? Richtig – hier wird versucht, mit einem Lattenrost die Schwächen und Defizite der neuen (!) Matratze zu kaschieren.

Wer dennoch an die Notwendigkeit von Lattenrosten glaubt, stelle sich die Frage, wie das eigentlich funktionieren soll: Selbst wenn der Lattenrost eine sinnvolle ergonomische Wirkung zur Körperanpassung hätte, käme davon am Körper so gut wie nichts an, weil ja die Matratze den Lattenrost-Effekt wie ein Puffer abfängt und gar nicht zum Körper durchlässt (ähnlich wie bei Boxspring-Betten, wo dicke Auflagen auf der Federung aufliegen – welche Wirkung soll da noch oben am Körper ankommen?). Je dicker die Matratze, desto einleuchtender ist die Sinnlosigkeit von „ergonomisch einstellbaren Lattenrosten“.

 

Eine wirklich geeignete orthopädische Matratze hat gar keinen flexiblen Lattenrost nötig, denn die ergonomische Wirkung findet DIREKT am Körper statt – und nicht unter der Matratze am Lattenrost. ERGOFIT Schlafsysteme beispielsweise wirken am besten mit einem starren Untergrund, damit die ergonomische Anpassung verlustfrei am Körper wirkt.

 

Stichwort 6: Vermessung der Wirbelsäule / Wirbelsäulen-Scanner / Betten-Analyse

Vorsicht, wenn Sie dieses Verkaufsargument hören:

„Nur wenn wir zuerst Sie und/oder Ihr Bett analysieren, können wir Ihnen die richtige Matratze anbieten“ 

Ihr korrektes Gegenargument:

Die vermeintliche „Vermessung“ von Körper, Wirbelsäule und/oder Bett dient dazu, um von den Schwächen einer Matratze abzulenken.

Selbst wenn der Matratzenverkäufer Ihren Körper korrekt analysiert, heißt das ja noch lange nicht, dass er dann auch die richtige Lösung sprich eine geeignete Matratze bieten kann, richtig? Was nützen irgendwelche Messerkenntnisse, wenn letztlich die Matratze ungeeignet ist?

Natürlich ist (fast) allen Matratzenherstellern sehr wohl bekannt, worauf es beim richtigen Liegen eigentlich ankommt. Aber leider geht es bei den allermeisten Matratzen vor allem um eines: billige Herstellung für eine große Gewinnmarge.

Zweitens, vielen Händlern fehlt der Wille, ein innovatives Produkt wie ein ERGOFIT Schlafsystem zu vermarkten – weil es weitaus schwieriger, zeitaufwendiger und mit weniger Gewinn zu verkaufen ist als ein einfaches Stück Schaumstoff.

 

Stichwort 7: Raumgewicht

Vorsicht, wenn Sie dieses Verkaufsargument hören:

„Je mehr Raumgewicht, desto besser die Matratze“.

Das Raumgewicht einer Matratze beschreibt die Masse (in kg) eines Kubikmeters (m³) des verwendeten Materials, meist Schaumstoff, Latex oder Gel. Die Matratzenindustrie bedient sich des Raumgewichtes als Qualitätsmerkmal: Je höher das Raumgewicht, desto höher die Qualität, so wird behauptet.

Ihr korrektes Gegenargument:

Je höher das Raumgewicht, desto negativer ist die Auswirkung auf orthopädisch gesundes Liegen! Denn es gilt das physikalische Gesetz „Druck erzeugt Gegendruck“. Und je größer das Gewicht bzw. mehr Masse, desto größer der Druck bzw. der Gegendruck. Genau das passiert beim Liegen: Das Körpergewicht übt Druck auf die Matratze aus, und dadurch wird Gegendruck durch die Matratze verursacht, der von unten auf Körper, Wirbelsäule und Bandscheiben wirkt. Druck auf den Körper löst allerdings Verspannungen aus; je größer der Druck, desto mehr Verspannung.

Eine orthopädische Matratze lagert darum den Körper so drucklos wie möglich. Luft hat quasi kein Raumgewicht und ist daher optimal für gesundes Liegen.

 

Stichwort 8: Punktelastitzität

Vorsicht, wenn Sie dieses Verkaufsargument hören:

„Punktelastizität ist sinnvoll für gesundes Liegen“

Ihr korrektes Gegenargument:

Punktelastizität bedeutet, dass die Matratze über ihre Fläche verteilt unterschiedliche Druckpunkte auf den aufliegenden Körper ausübt. Jede Art von Druck auf den Körper kann Verspannungen und Folgebeschwerden auslösen.

Wenn eine Matratze punktelastisch ist, handelt es sich im Grunde um eine ähnliche, negative Wirkung wie bei Zonen-Matratzen – siehe Bauernfänger 1.

Eine ideale orthopädische Matratze wirkt nicht punktuell auf den Körper, sondern von Kopf bis Fuss ganzflächig und stufenlos druckpunktfrei.