Lordose

Was ist eine Lordose?

Als Lordose (von griechisch: „vorwärts gekrümmt“) bezeichnet man die Krümmung der Wirbelsäule nach vorne. Da eine gesunde Wirbelsäule wie ein Doppel-S geformt ist, ist eine Lordose im Bereich der Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule völlig normal.

 

Ursachen unnatürlicher Lordose

Bewegungsmangel, häufiges oder falsches Sitzen, Übergewicht bis hin zu falschem Schuhwerk, das eine schlechte Körperhaltung verursacht, können zu einer unnatürlich stark nach vorne gekrümmten Wirbelsäule führen. Dann spricht man von einer „Hyperlordose“.

 

Symptome von Lordosebeschwerden

Eine Hyperlordose verursacht ein Hohlkreuz, also eine Fehlstellung des Rückens. Dabei versucht die Bauch- und Rückenmuskulatur ständig, die Fehlstellung zu korrigieren um das Gleichgewicht zu halten. Als Folge können Über- oder Fehlbelastungen sowie Verspannungen der Muskulatur entstehen, womit wiederum häufig chronische Krankheiten, Schädigungen und Rückenschmerzen einhergehen.

So kann eine Lordose zu Bandscheibenvorfällen, Gleitwirbel oder anderen Rückenbeschwerden führen.

 

Was hilft bei Lordoseproblemen?

  • Aktives Muskeltraining bzw. Muskelaufbau zur Verbesserung der Körperhaltung und zur Stärkung der für den Ausgleich der Fehlstellung benötigten Muskeln. Zu empfehlen ist schonender Sport und Bewegung wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren.
  • Aktiv rückenschonend laufen und gehen, damit der Bewegungsapparat vom Fuß bis zur Halswirbelsäule optimal entlastet wird, zum Beispiel mit ergonomisch-orthopädischem Schuhwerk.
  • Aktiv dynamisch und ergonomisch sitzen zur Entlastung des Rückens.
  • Passive Regeneration im Schlaf, damit Wirbelsäule, Bandscheiben und Muskulatur sich optimal erholen können, zum Beispiel mit ergonomisch-orthopädischen Schlafsystemen und speziellen Kopfissen die die Wirbelsäule von LWS bis HWS optimal verspannungsfrei und regenerativ lagern