Härtegrad Matratze bei Rückenschmerzen –
hart oder weich besser für den Rücken?

Harte Matratze oder weiche Matratze – was hilft bei Rückenschmerzen? Sie werden vielleicht überrascht sein: weder „hart“ noch „weich“ ist bei Rückenschmerzen entscheidend. Der „Matratzen-Härtegrad“ ist bei Rückenschmerzen nicht ziel- sondern irreführend!

Fast alle Matratzenhersteller behaupten, ein entscheidender Faktor für die ideale Körperlagerung sei der richtige Matratzen-Härtegrad – und dieser würde vom Körpergewicht abhängen. Achtung, das ist Nonsens und kann Rückenschmerzen sogar noch verschlimmern!

Entscheidend für erholsamen und gesunden Schlaf ist, dass der Körper ergonomisch-orthopädisch korrekt und möglichst druckpunktfrei gelagert wird. Und das hat mit harter oder weicher Matratze bzw. dem Härtegrad bei Rückenschmerzen überhaupt nichts zu tun!

Erfahren Sie hier, worauf es bei einer „gesunden“ Matratze statt des Härtegrades bei Rückenschmerzen wirklich ankommt.

Zwei Gründe, warum der Matratzen-Härtegrad bei Rückenschmerzen keine Rolle spielt

Punkt 1: Matratzen-Härtegrade sind unsinnig, weil eine rückengerechte Matratze nicht nur vom Körpergewicht abhängt

Die Unsinnigkeit von Matratzen Härtegraden wird deutlich anhand eines praktischen Beispiels: Nehmen wir an, zwei Personen wiegen beide 80 Kilogramm. Also empfiehlt der typische Matratzenverkäufer beiden Personen pauschal den Matratzen-Härtegrad H3 – weil irgendein gewiefter Matratzenexperte einmal definiert hat, H3 sei bei 80kg ideal. Das ist natürlich Unsinn!

Denn eine der beiden 80-kg-Personen hat eine Körpergröße von 195 cm und einen schlanken, geraden Körperbau (sogenannte „H-Körperform“); die andere Person hat bei einer Größe von nur 150 cm eine rundliche Körperform mit ausgeprägtem Bauch („O-Körperform“).

Beurteilen Sie selbst: Kann für diese beiden völlig unterschiedlichen Körpertypen ein und dieselbe Matratze geeignet sein? Natürlich nicht. Es leuchtet sicherlich ein, dass die beiden Personen trotz gleichen Körpergewichtes unterschiedliche Matratzen benötigen, damit Rücken und Wirbelsäule ergonomisch-orthopädisch jeweils richtig gesund liegen.

 

Diese beiden Personen wiegen 80 Kilogramm – also bekommen beide den Matratzen-Härtegrad 3 empfohlen. Urteilen Sie selbst: Kann die selbe Matratze für beide Körper gleichermaßen geeignet sein?

Ob eine Matratze einen Körper orthopädisch korrekt und gesund lagert, hängt also nicht allein vom Körpergewicht sondern vielmehr von der Körperform ab. Entscheidend ist nämlich, wie und in welchen Körperbereichen sich das Gewicht über die Körpergröße verteilt – daraus ergibt sich die Körperform, und diese ist bei jedem Menschen anders.

Noch dazu wechselt man im Schlaf häufig seine Schlafposition (Seiten-, Rücken-, Bauchlage), wobei die verschiedenen Körperpartien ständig unterschiedlich tief in die Matratze einsinken müssen – mal mehr die Schulter, mal mehr das Gesäß oder die Fersen.

Fazit: Jeder Mensch ist anders, jeder Körper ist anders, jeder Schlaf verläuft anders – also müssen Matratzen entsprechend individuell sein. Diese Herausforderungen sind mit Matratzen-Härtegraden nicht lösbar (und nein, auch nicht mit Matratzen-Zonen). Lesen Sie, worauf es wirklich ankommt.

Punkt 2: Matratzen-Härtegrade sind nicht genormt – und somit als Maßstab für gesunde Matratzen völlig wertlos

Angenommen, Sie möchten Matratzenmodelle verschiedener Hersteller miteinander vergleichen und versuchen herauszufinden, welcher Härtegrad für Sie geeignet ist.

Sie werden fünf verschiedene Matratzen-Härtegrade vorfinden, die am Markt kursieren – von „H1“ (sehr weich) bis „H5“ (sehr hart). Die meisten Matratzenhersteller machen es sich ganz einfach und empfehlen einen bestimmten Matratzen-Härtegrad, der einfach nur vom Körpergewicht abhängt. Auf unzähligen Vergleichsportalen finden Sie solch tolle Tabellen wie „welcher Härtegrad bei welchem Gewicht“ oder ähnliches.

Das Problem ist jedoch, dass es gar keine einheitliche Norm für die Härtegrade von Matratzen gibt. Jeder Matratzenhersteller kann einfach beliebig bestimmen, welcher Härtegrad seiner Matratzen H1, H2, H3, H4 oder H5 für welches Matratzenmodell gilt. Eine bestimmte Matratze X des Herstellers XX kann also weicher oder härter sein kann als eine andere Matratze Y des Herstellers YY, obwohl beide Hersteller den selben Matratzen Härtegrad angeben (z.B. H3).

Matratzen verschiedener Hersteller lassen sich also nach dem Matratzen-Härtegrad gar nicht objektiv miteinander vergleichen.

Leider ist diese Tatsache der Allgemeinheit nicht bekannt (hätten Sie’s gewusst?). Denn die großen Matratzenhersteller mit ihrer profitträchtigen Massenware aus billigem Schaumstoffmaterial haben ziemlich wenig Interesse daran aufzuklären, worauf es bei gesunden Matratzen wirklich ankommt.

Bei Matratzen, die nach Härtegraden angeboten werden, handelt es sich im allgemeinen um minderwertige Matratzen, die orthopädisch bei Rückenproblemen ungeeignet sind. Achtung – eine Fehlberatung zum Matratzen-Härtegrad kann Ihren Rücken schädigen.

Fazit: Lassen Sie sich nicht irreführen, anhand von Matratzen-Härtegraden die richtige Matratze bei Rückenschmerzen auszuwählen! Härtegrade von Matratzen sind nur ein Marketing-Bluff der Matratzenindustrie. Lesen Sie unten, worauf es wirklich ankommt.

Worauf es statt „Härtegrad der Matratze“ bei Rückenschmerzen wirklich ankommt

Entscheidend für erholsamen und gesunden Schlaf ist, dass der Körper ergonomisch-orthopädisch korrekt und möglichst druckpunktfrei gelagert wird.

Weder hart oder weich sind dabei entscheidend, sondern folgende zwei Matratzen-Eigenschaften:

  • erstens die ANPASSUNGSFÄHIGKEIT an den Körper und
  • zweitens die STÜTZKRAFT.
Eine gesunde Matratze passt sich zuerst genau an den Körper an…

Die Matratze muss so flexibel und anpassungsfähig sein, dass sie sich wie ein Maßanzug an jede Körperkontur ganz individuell anpasst – noch dazu in jeder der wechselnden Liegepositionen (Seiten-, Bauch- und Rückenlage). Ausgeprägte Körperpartien wie Schulter und Becken müssen einsinken, aber gleichzeitig darf an nach innen gewölbten Stellen wie Nacken, Lordose und Kniekehle kein Hohlraum zwischen Matratze und Körper bestehen. Hier liegt der entscheidende Vorteil von ERGOFIT Schlafsystemen gegenüber normalen Matratzen: sie werden individuell an jeden Körper angepasst, unabhängig von Körpergewicht, -größe und –form.

Abbildung zeigt den ergonomisch-orthopädischen Kern, ohne Komfortauflage und Bezug

Abbildung zeigt den ergonomisch-orthopädischen Kern, ohne Komfortauflage und Bezug

… und hält dann den Körper stabil in der Ideallage

Nach der Anpassung an den Körper ist die zweite entscheidende Eigenschaft einer „gesunden“ Matratze, dass sie den Körper in Ideallage hält und stabilisert. Bei ERGOFIT Schlafsystemen stützen die innen liegenden Holzlamellen den Körper. So entsteht eine positive Wirkungskette:

Die Druckbelastung verteilt sich völlig gleichmäßig auf den ganzen Körper, der Körper lagert druckpunktfrei horizontal, die Wirbelsäule liegt in ihrer natürlichen Form, die Bandscheiben können regenerieren, Verspannungen im Rücken sich lösen und Rückenschmerzen gelindert werden.

Die weltweit einzigartigen ERGOFIT Schlafsysteme leisten beides ideal:

1.) die Anpassung an Körper und Wirbelsäule erfolgt dank individueller und stufenloser Einstellung
2.) die Stützung von Körper und Wirbelsäule dank innenliegender Holzlamellen.

Nur wenn diese beiden Eigenschaften erfüllt sind, sprechen wir von ergonomisch-orthopädisch gesundem Schlaf. Und das sieht aus wie auf den folgenden Bildern zu sehen:

Die meisten Matratzen, insbesondere handelsübliche Standardmatratzen, können diese Anforderungen nicht erfüllen, weil das Material für ausreichende Anpassung und gleichzeitige Stützung schlichtweg nicht geeignet ist.

Falsche Lagerung durch ungeeignete Matratzenbeschaffenheit

führt zu Abknicken der Wirbelsäule, Belastung der Bandscheiben, Muskelverspannungen, Druckstellen, Rückenschmerzen

Matratze zu weich > Wirbelsäule hängt durch > Krankheiten entstehen

Matratze zu hart > Wirbelsäule nach oben verbogen > Krankheiten entstehen

ERGOFIT ist die Lösung:
Sie stellen den Matratzen-Härtegrad einfach so ein, wie es Ihnen gut tut!

Anders als alle anderen Matratzen und Schlafsysteme haben ERGOFIT Schlafsysteme einen ergonomisch-orthopädischen Kern, der individuell auf den Körper eingestellt wird. ERGOFIT Schlafsysteme passen sich in jeder Lage perfekt an Sie an und stützen Körper und Wirbelsäule dann stets in dieser Ideallage.

So kann Ihr Körper im Schlaf optimal regenerieren und Beschwerden im Rücken gelindert werden.

ERGOFIT Schlafsysteme können Sie individuell so einstellen, wie es sich für Sie am besten anfühlt – härter oder weicher, entweder mit Luftdruck oder mit ergonomischen Wechselzylindern. Die Einstellung ist kinderleicht, schnell und kann beliebig oft durchgeführt werden.

Mit einem ERGOFIT Schlafsysteme können Sie die Frage „welcher Härtegrad Matratze bei Rückenschmerzen“ erfolgreich als erledigt betrachten.