Härtegrad Matratze bei Rückenschmerzen –
hart oder weich besser für den Rücken?

Harte Matratze oder weiche Matratze – was hilft bei Rückenschmerzen? Sie werden vielleicht überrascht sein: weder „hart“ noch „weich“ hilft bei Rückenschmerzen. Der Härtegrad einer Matratze ist bei Rückenschmerzen tatsächlich völlig irrelevant.

Erfahren Sie hier worauf es statt des Härtegrades bei Rückenschmerzen wirklich ankommt – nach den Grundregeln der Ergonomie und Orthopädie, die hier einfach und kurz erklärt werden.

Zwei Gründe, warum der Matratzen-Härtegrad bei Rückenschmerzen keine Rolle spielt

Punkt 1: Matratzen-Härtegrade sind ungeeignet für die ergonomische gesunde Körperlagerung

Die Unsinnigkeit von Matratzen Härtegraden wird deutlich anhand eines praktischen Beispiels: Nehmen wir an, zwei Personen wiegen beide 80 Kilogramm. Demnach empfiehlt ein typischer Matratzenhersteller beiden Personen den Matratzen-Härtegrad H3.

Allerdings hat eine der beiden Personen eine Körpergröße von 190 cm und einen schlanken, geraden Körperbau (sogenannte „H-Körperform“); die andere Person hat bei einer Größe von nur 160 cm eine rundliche Körperform mit ausgeprägtem Bauch („O-Körperform“).

Beurteilen Sie selbst: Kann für diese beiden völlig unterschiedlichen Körpertypen ein und dieselbe Matratze geeignet sein? Natürlich nicht. Es leuchtet sicherlich ein, dass die beiden Personen trotz gleichen Körpergewichtes unterschiedliche Matratzen benötigen, damit Rücken und Wirbelsäule orthopädisch jeweils richtig gesund liegen.

 

Diese Personen wiegen beide 80kg – und bekommen den selben Matratzen-Härtegrad 3 empfohlen. Urteilen Sie selbst: Kann dieselbe Matratze für beide geeignet sein?

Ob eine Matratze einen Körper orthopädisch korrekt und gesund lagert, hängt also weniger vom Körpergewicht sondern vielmehr von Körpergröße und –form ab. Entscheidend ist, wie sich das Gewicht auf die Körpergröße verteilt – und das ist bei jedem Menschen anders.

Noch dazu wechselt man im Schlaf häufig seine Schlafposition (Seiten-, Rücken-, Bauchlage), wobei die verschiedenen Körperpartien ständig unterschiedlich tief in die Matratze einsinken müssen – mal mehr die Schulter, mal mehr das Gesäß oder die Fersen.

Fazit: Jeder Mensch ist anders, jeder Körper ist anders, jeder Schlaf verläuft anders – also müssen Matratzen entsprechend individuell sein. Diese Herausforderungen sind mit Matratzen-Härtegraden nicht lösbar (und nein, auch nicht mit Matratzen-Zonen). Lesen Sie, worauf es wirklich ankommt.

Punkt 2: Matratzen-Härtegrade sind nicht genormt – und somit wertlos

Nehmen wir einmal an, Sie möchten Matratzenmodelle verschiedener Hersteller miteinander vergleichen. Sie möchten herausfinden, welcher Härtegrad für Sie geeignet ist.

Am Markt kursieren fünf verschiedene Matratzen-Härtegrade – von „H1“ (sehr weich) bis „H5“ (sehr hart). Die meisten Matratzenhersteller machen es sich ganz einfach und empfehlen einen bestimmten Matratzen-Härtegrad, der einfach nur vom Körpergewicht abhängt. Auf unzähligen Vergleichsportalen finden Sie solch tolle Tabellen wie „welcher Härtegrad bei welchem Gewicht“ oder ähnliches.

Das Problem ist jedoch, dass es gar keine einheitliche Norm für die Härtegrade von Matratzen gibt. Jeder Matratzenhersteller kann einfach beliebig bestimmen, welcher Härtegrad seiner Matratzen H1, H2, H3, H4 oder H5 für welches Matratzenmodell gilt. Eine bestimmte Matratze X des Herstellers XX kann also weicher oder härter sein kann als eine andere Matratze Y des Herstellers YY, obwohl beide Hersteller den selben Matratzen Härtegrad angeben (z.B. H3).

Daher kann man Matratzen verschiedener Hersteller nach dem Matratzen-Härtegrad nicht miteinander vergleichen.

Leider ist diese Tatsache der Allgemeinheit nicht bekannt (hätten Sie’s gewusst?). Denn die großen Matratzenhersteller mit ihrer profitträchtigen Massenware aus billigem Schaumstoffmaterial haben ziemlich wenig Interesse daran aufzuklären, worauf es bei gesunden Matratzen wirklich ankommt.

Bei Matratzen, die nach Härtegraden angeboten werden, handelt es sich im allgemeinen um minderwertige Matratzen, die orthopädisch bei Rückenproblemen ungeeignet sind. Achtung – eine Fehlberatung zum Matratzen-Härtegrad kann Ihren Rücken schädigen.

Fazit: Lassen Sie sich nicht irreführen, anhand von Matratzen-Härtegraden die richtige Matratze bei Rückenschmerzen auszuwählen! Härtegrade von Matratzen sind nur ein Marketing-Bluff der Matratzenindustrie. Lesen Sie unten, worauf es wirklich ankommt.

Worauf es statt „Härtegrad der Matratze“ bei Rückenschmerzen wirklich ankommt

Weder hart oder weich ist wichtig für eine gute Matratze, sondern folgende zwei Eigenschaften:

  • erstens die ANPASSUNGSFÄHIGKEIT an den Körper und
  • zweitens die STÜTZKRAFT.
Eine gesunde Matratze passt sich zuerst genau an den Körper an…

Die Matratze muss so flexibel und anpassungsfähig sein, dass sie sich wie ein Maßanzug an jede Körperkontur ganz individuell anpasst – noch dazu in jeder der wechselnden Liegepositionen (Seiten-, Bauch- und Rückenlage). Ausgeprägte Körperpartien wie Schulter und Becken müssen einsinken, aber gleichzeitig darf an nach innen gewölbten Stellen wie Nacken, Lordose und Kniekehle kein Hohlraum zwischen Matratze und Körper bestehen. Hier liegt der entscheidende Vorteil von ERGOFIT Schlafsystemen gegenüber normalen Matratzen: sie werden individuell an jeden Körper angepasst, unabhängig von Körpergewicht, -größe und –form.

Abbildung zeigt den ergonomisch-orthopädischen Kern, ohne Komfortauflage und Bezug

Abbildung zeigt den ergonomisch-orthopädischen Kern, ohne Komfortauflage und Bezug

… und hält dann den Körper stabil in der Ideallage

Nach der Anpassung an den Körper ist die zweite entscheidende Eigenschaft einer Matratze, dass sie den Körper in Ideallage hält und stabilisert. Bei ERGOFIT Schlafsystemen stützen die innen liegenden Holzlamellen den Körper. So entsteht eine positive Wirkungskette:

Die Druckbelastung verteilt sich völlig gleichmäßig auf den ganzen Körper, der Körper lagert druckpunktfrei horizontal, die Wirbelsäule liegt in ihrer natürlichen Form, die Bandscheiben können regenerieren, Verspannungen im Rücken sich lösen und Rückenschmerzen gelindert werden.

Die weltweit einzigartigen ERGOFIT Schlafsysteme leisten beides ideal:

1.) die Anpassung an Körper und Wirbelsäule erfolgt dank individueller und stufenloser Einstellung
2.) die Stützung von Körper und Wirbelsäule dank innenliegender Holzlamellen.

Nur wenn diese beiden Eigenschaften erfüllt sind, sprechen wir von ergonomisch-orthopädisch gesundem Schlaf. Und das sieht aus wie auf den folgenden Bildern zu sehen:

Die meisten Matratzen, insbesondere handelsübliche Standardmatratzen, können diese Anforderungen nicht erfüllen, weil das Material für ausreichende Anpassung und gleichzeitige Stützung schlichtweg nicht geeignet ist.

Falsche Lagerung durch ungeeignete Matratzenbeschaffenheit

führt zu Abknicken der Wirbelsäule, Belastung der Bandscheiben, Muskelverspannungen, Druckstellen, Rückenschmerzen

Matratze zu weich > Wirbelsäule hängt durch > Krankheiten entstehen

Matratze zu hart > Wirbelsäule nach oben verbogen > Krankheiten entstehen

ERGOFIT ist die Lösung:
Sie stellen den Matratzen-Härtegrad einfach so ein, wie es Ihnen gut tut!

Anders als alle anderen Matratzen und Schlafsysteme haben ERGOFIT Schlafsysteme einen ergonomisch-orthopädischen Kern, der individuell auf den Körper eingestellt wird. ERGOFIT Schlafsysteme passen sich in jeder Lage perfekt an Sie an und stützen Körper und Wirbelsäule dann stets in dieser Ideallage.

So kann Ihr Körper im Schlaf optimal regenerieren und Beschwerden im Rücken gelindert werden.

ERGOFIT Schlafsysteme können Sie individuell so einstellen, wie es sich für Sie am besten anfühlt – härter oder weicher, entweder mit Luftdruck oder mit ergonomischen Wechselzylindern. Die Einstellung ist kinderleicht, schnell und kann beliebig oft durchgeführt werden.

Mit einem ERGOFIT Schlafsysteme können Sie die Frage „welcher Härtegrad Matratze bei Rückenschmerzen“ erfolgreich als erledigt betrachten.