Fibromyalgie

Was ist Fibromyalgie?

Eine Fibromyalgie (wörtliche Übersetzung: Faser-Muskel-Schmerz) ist eine chronische Schmerzerkrankung, die meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auftritt und lebenslang anhält. Schätzungsweise ca. 2% der Bevölkerung sind vom Fibromyalgie-Syndrom betroffen, davon Frauen wesentlich häufiger als Männer.

Fibromyalgie wurde bzw. wird zuweilen auch „Weichteilrheuma“ genannt. Inwiefern tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Fibromyalgie und >Rheuma besteht ist medizinisch noch umstritten.

Welche Symptome hat Fibromyalgie?

Fibromyalgie äußert sich durch andauernde oder immer wiederkehrende Schmerzen an Muskeln, Sehnen und/oder Gelenken in verschiedenen Körperregionen. Sehr häufig wird von Wirbelsäulenproblemen, Rückenschmerzen und Druckempfindlichkeit berichtet, oft auch von Schmerzen in Beinen und Armen.

Die körperliche und geistige Erschöpfung der Patienten kann zu weiteren Beschwerden führen, sowohl psychischer Art (darunter Schlafstörungen, negative Gefühlswelt, Konzentrationsstörungen) als auch physischer Art (zum Beispiel Magen- Darm-Beschwerden, Herzrasen).

Ursachen von Fibromyalgie

Die konkreten Ursachen von Fibromyalgie sind noch immer nicht abschließend erforscht. Als sicher gilt jedoch, dass bestimmte Risikofaktoren das Fibromyalgie-Syndrom begünstigen:

  • Psychischer Zustand: Stress, Traumata, Depressionen
  • Physischer Zustand: Zu wenig körperliche Aktivität, Übergewicht, Rauchen

Therapie des Fibromyalgie-Syndroms

Laut Deutscher Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) ist „eine Therapie mit Aussicht auf Heilung oder grundlegender Linderung der Symptome bislang nicht möglich“ (Stand August 2020).

Überwiegend herrscht die Meinung vor, dass Therapieerfolge mit einer individuellen, auf den Patienten zugeschnittenen Kombination verschiedener Therapiemaßnahmen zumindest in Einzelfällen möglich sind. Diese sogenannte multimodale Therapie beinhaltet üblicherweise medikamentöse Maßnahmen (zur schnellen Schmerzlinderung) und nicht-medikamentöse Maßnahmen. Auch Entspannungstechniken können helfen, zum Beispiel autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation.

 

Tipps für das Leben mit Fibromyalgie im Alltag

Neben der medizinischen Therapie ist es sehr sinnvoll, seinen Alltag auf „Fibromyalgie“ einzustellen – und zwar komplett, möglichst in jeder Phase, Tag und Nacht.

  • Schlafen / Liegen: Sinnvoll ist das drucklose Schlafen auf Luft auf einem speziellen ergonomisch-orthopädischen >Luft-Schlafsystem, denn Luft kann den Körper quasi drucklos lagern, und Druckschmerzen können minimiert werden. Zweitens, zur optimalen Erholung von Körper und Geist ist ebenfalls ein ergonomisch-orthopädisches Lamellen-Schlafsystem zur Lagerung des Körpers ideal.
  • Sportliche Aktivität: Auch wenn es schwerfällt – schonende Bewegung und Sport sind bei Fibromyalgie sinnvoll zur Förderung von Beweglichkeit, Funktionalität und Muskelaufbau. Potentiell hilfreiche Sportarten sind Schwimmen, Wassergymnastik, Walking und Radfahren.