Fibromyalgie

Was ist Fibromyalgie?

Eine Fibromyalgie (wörtliche Übersetzung: Faser-Muskel-Schmerz) ist eine chronische Schmerzerkrankung, die meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auftritt, sich verstärkt und lebenslang anhält. Schätzungsweise ca. 2% der Bevölkerung sind vom Fibromyalgie-Syndrom betroffen, davon Frauen wesentlich häufiger als Männer.

Fibromyalgie wurde bzw. wird zuweilen auch „Weichteilrheuma“ genannt. Inwiefern tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Fibromyalgie und >Rheuma besteht ist medizinisch noch umstritten.

Welche Symptome hat Fibromyalgie?

Fibromyalgie äußert sich durch andauernde oder immer wiederkehrende Schmerzen an Muskeln, Sehnen und/oder Gelenken in verschiedenen Körperregionen. Sehr häufig wird von Wirbelsäulenproblemen, Rückenschmerzen und Druckempfindlichkeit berichtet, oft auch von Schmerzen in Beinen und Armen.

Die körperliche und geistige Erschöpfung der Patienten kann zu weiteren Beschwerden führen, sowohl psychischer Art (darunter Schlafstörungen, negative Gefühlswelt, Konzentrationsstörungen) als auch physischer Art (zum Beispiel Magen- Darm-Beschwerden, Herzrasen).

Ursachen von Fibromyalgie

Die konkreten Ursachen von Fibromyalgie sind noch immer nicht abschließend erforscht. Als sicher gilt jedoch, dass bestimmte Risikofaktoren das Fibromyalgie-Syndrom begünstigen:

  • Psychischer Zustand: Stress, Traumata, Depressionen
  • Physischer Zustand: Zu wenig körperliche Aktivität, Übergewicht, Rauchen

Therapie des Fibromyalgie-Syndroms

Laut Deutscher Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) ist eine Therapie mit Aussicht auf Heilung oder grundlegender Linderung der Symptome bislang nicht möglich (Stand Juni 2022).

Überwiegend herrscht die Meinung vor, dass Therapieerfolge mit einer individuellen, auf den Patienten zugeschnittenen Kombination verschiedener Therapiemaßnahmen zumindest in Einzelfällen möglich sind. Diese sogenannte multimodale Therapie beinhaltet üblicherweise medikamentöse Maßnahmen (zur schnellen Schmerzlinderung) und nicht-medikamentöse Maßnahmen. Auch Entspannungstechniken können helfen, zum Beispiel autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation.

 

Tipps für das Leben mit Fibromyalgie im Alltag

Zur Linderung der Fibromyalgie ist es neben einer medizinischen Therapie sinnvoll, den Alltag auf die Krankheit einzustellen. Der Tagesablauf sollte komplett Fibromyalgie gerecht sein – und zwar möglichst in jeder Phase, Tag und Nacht.

  • Physische Regeneration im Schlaf: Die Natur hat den Schlaf dazu vorgesehen, dass der Körper sich von den Strapazen des Tages erholt und neue Kraft schöpft – geben Sie Ihrem Körper diese Möglichkeit! Bestimmte Wachstumshormone, die zur Regeneration von Körperzellen beitragen, bilden sich überwiegend im Tiefschlaf. Ideal ist das drucklose Schlafen auf Luft auf einem speziellen ergonomisch-orthopädischen >Luft-Schlafsystem, denn Luft kann den Körper quasi drucklos lagern.

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  • Psychische Entspannung: Vermeiden Sie Stress! Tiefenpsychologische Probleme können oft mit fachlicher Hilfe gelöst werden.
  • Sportliche Aktivität: Auch wenn es schwerfällt – schonende Bewegung und Sport sind bei Fibromyalgie sinnvoll zur Förderung von Beweglichkeit, Funktionalität und Muskelaufbau. Potentiell hilfreiche Sportarten sind Schwimmen, Wassergymnastik, Walking und Radfahren. Sport fördert nachweislich eine positive Psyche.