Zervikalsyndrom

Was ist das Zervikalsyndrom?

Das Zervikalsyndrom – abgeleitet von „Zervix“ = Hals; den Hals betreffend – beschreibt Beschwerden sowie Schmerzen im Bereich des Nackens und der Halswirbelsäule (darum oft auch HWS-Syndrom genannt).

Da die Beschwerden sowohl sehr unterschiedliche Symptome als auch Ursachen haben können, ist das Zervikalsyndrom als allgemeine Bezeichnung für unspezifische Nackenschmerzen zu verstehen.

 

Zervikalsyndrom-Symptome

  • Verspannungen und Muskelverhärtungen im Nacken mit Nackenschmerzen und Bewegungseinschränkungen / Nackensteife
  • Kopfschmerzen und Schmerzen bei Bewegungen des Kopfes, Schwindel, Sehstörungen oder sogar Migräne
  • Schmerzen im Schulterbereich, Schulter- und Brustmuskulatur
  • Strahlen die Schmerzen bis in einen oder beide Arme aus, spricht man von Zervikobrachialgie

 

Ursachen des Zervikalsyndroms

In den allermeisten Fällen handelt es sich um sogenannte unspezifische Schmerzen, wobei keine konkrete Ursache festgestellt werden kann. Nur etwa 1% der Nackenschmerzen stammen von tatsächlichen diagnostizierbaren Krankheiten oder Beschädigungen.

Das Zervikalsyndrom kann physisch oder psychisch bedingt sein.

  • Physische Ursachen: Störungen der Wirbelverbindungen im Bereich der Halswirbelsäule, zum Beispiel durch Übergewicht, körperliche Arbeit; Fehlhaltung bzw Fehlbelastung bei sitzenden Tätigkeit wie Büroarbeitsplatz; häufig wiederkehrende Bewegungen; Fehlstellung beim Schlafen zum Beispiel durch ungeeignete Matratze und/oder Kopfkissen
  • Psychisch: Chronischer Stress; Depression und Ängstlichkeit

 

Was hilft beim Zervikalsyndrom? Therapie und Behandlung

  • Bei akuten Schmerzen muss ein Arzt aufgesucht werden. Unter Umständen werden Schmerzmittel eingesetzt, um zunächst den Akutschmerz zu beseitigen
  • Nicht-medikamentöse Maßnahmen ggf. auch ohne ärztliche Begleitung: Physiotherapie; Wärme- oder Kälteanwendungen; Muskelaufbau

 

Tipps zum Zervikalsyndrom

Verspannungen kann im Alltag mit einfachen Mitteln vorgebeugt werden: