Rückenschmerzen unten im Lendenbereich?
5 Expertentipps, die Sie noch heute umsetzen können

Auch wenn Ihre Rückenschmerzen nur unten spürbar sind, liegen die Ursachen im Bewegungsapparat als Ganzes. Rückenschmerzen unten sollten Sie also nicht nur lokal behandeln.

Die besten Maßnahmen für eine dauerhafte Heilung beziehen den gesamten Körper ein – buchstäblich von Kopf bis Fuss! Dazu finden Sie hier eine übersichtliche Liste effektiver Tipps und Maßnahmen, die aus der jahrelangen Erfahrung und den Erfolgen gegen Rückenschmerzen entstanden ist. Jede einzelne der Maßnahmen ist bei Rückenschmerzen unten sehr zu empfehlen; idealerweise kombinieren Sie mehrere der Maßnahmen in Absprache mit Ihrem Therapeuten.

Warten Sie nicht, bis die Rückenschmerzen chronisch werden. Stellen Sie sich Ihren Tagesablauf ab heute auf „rückenschonend“ um! Schon mit kleinen Änderungen in Ihrem Alltag können Sie Rückenschmerzen unten verhindern.

Tipp 1: Schlafen bei Rückenschmerzen

Gerade bei Rückenschmerzen unten im Lendenbereich müssen Sie Ihrem schmerzenden Rücken und Ihrer Wirbelsäule nachts die optimale Entspannung und Erholung von den Strapazen des Tages ermöglichen.

Das setzt voraus, dass Körper und Wirbelsäule von der Matratze beim Liegen gleichmäßig von Kopf bis Fuß und so drucklos wie möglich ausbalanciert werden. Wechseln Sie zu einer orthopädischen Matratze und schlafen Sie sich einfach gesund – bitte achten Sie auf diese beiden Matratzeneigenschaften!

Tipp 2: Richtige Belastung bei Rückenschmerzen

Vermeiden Sie Fehl- und Überbelastung!

  • Beim Tragen darauf achten, dass der Rücken möglichst gerade bleibt und die Gewichtslast nah am Körper liegt. Beim Heben schwerer Lasten in die Hocke gehen, Rücken gerade lassen.
  • Beim Aufstehen oder Hinlegen Rücken möglichst gerade halten.
  • Übergewicht vermeiden und auf eine orthopädisch geeignete  Matratze bei Übergewicht achten.
Tipp 3: Gehen und stehen bei Rückenschmerzen

Orthopädisch sinnvolle Schuhe und Fussbekleidung für rückenschonendes Gehen finden Sie im Fachhandel.

Lassen Sie sich individuell beraten, denn abhängig von Ihrem Gesundheitszustand können entweder schonende Ergonomie-Schuhe oder puristische Barfussschuhe für Sie geeignet sind.

Tipp 4: Sitzen bei Rückenschmerzen

Stundenlange sitzende Tätigkeiten sind eine der größten körperlichen Belastungen unserer Gesellschaft, die zur „Volkskrankheit Rückenschmerzen“ beitragen.
Gewöhnen Sie sich rückengerechtes sprich und dynamisches und ergonomisches Sitzen an, und beschaffen Sie sich einen ergonomischen Sitz oder eine Sitzhilfe.

 

Tipp 5: Sport bei Rückenschmerzen

Auch wenn Sie sich rückengerechtes Schlafen, Sitzen und Gehen angewöhnt haben: Bauen Sie Muskulatur auf, bewegen Sie sich regelmäßig und treiben Sie Sport – zum Beispiel Radfahren oder Schwimmen.
Denn Muskeln entlasten Knochenskelett, Wirbelsäule und Gelenke. Durch Bewegung wird Durchblutung und Stoffwechsel von Gewebe und Bandscheiben gefördert.

ERGOFIT Schlafsysteme sind speziell gegen Rückenschmerzen entwickelt

ERGOFIT Schlafsysteme werden seit 2003 in Deutschland speziell gegen Rückenschmerzen entwickelt und hergestellt.

Der weltweit einzigartige ergonomisch-orthopädische Kern wird individuell auf Ihren Körper und Ihre Wirbelsäule eingestellt. So passen sich ERGOFIT Schlafsysteme in jeder Lage perfekt an Ihren Körper an und stützen ihn in Ideallage.
Der komplette Bewegungsapparat – insbesondere Wirbelsäule, Bandscheiben, Muskulatur – kann im Schlaf optimal regenerieren und Rückenschmerzen gelindert oder beseitigt werden.

Seit ich auf ERGOFITair schlafe, habe ich keine Rückenschmerzen und Verspannungen mehr.

Cornelius Thywissen, Bedburg / Erft

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ERGOFIT wird von Rückenexperten empfohlen

Die Interessengemeinschaft der Rückenschullehrer (IGR), ein Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, zertifiziert ERGOFITair als ergonomisches Produkt. „Wir haben uns lange am Markt umgesehen und haben eine vorbildliche Lösung gefunden…“ Lesen Sie mehr…

Das Luft-Schlafsystem ERGOFITair erzielt nachweisliche Erfolge bei Rückenproblemen, unter anderem bei Skoliose.

Das Deutsche Skoliose Netzwerk (DSN) würdigt ERGOFITair ausdrücklich.
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Rückenschmerzen-Therapie: So können Sie Rückenschmerzen unten behandeln

  • Schmerzmittel wie Paracetamol, Antirheumatika oder gar Opioide können für begrenzte Zeit durchaus sinnvoll sein. Wenden Sie Schmerzmittel aber niemals ohne ärztlichen Rat an, um ernsthafte Nebenwirkungen und Folgeschäden zu vermeiden.
  • Antidepressiva können unter Umständen das Schmerzempfinden beeinflussen, werden allerdings immer nur begleitend im Rahmen einer umfassenden Rückenschmerzen-Therapie eingesetzt.
  • Physiotherapie hat das Ziel, die Funktionen des Körpers durch mehr Beweglichkeit, Muskelkraft, Muskelkoordination und Ausdauer zu optimieren. Der Physiotherapeut leitet Sie dazu in erster Linie zu aktiven Übungen an, behandelt Sie aber auch mit Wärme, Kälte oder elektrischen Strömen
  • Manuelle Therapie ist eine für den Patienten passive Therapieform. Der Manualtherapeut kann durch Massage, Dehnung und Druck auf Muskeln und Gelenke Blockaden und Muskelverspannungen lösen und so die Beweglichkeit wieder herstellen.
  • Ergotherapie fördert physische aber auch psychische Abläufe, damit der Alltag auch bei Rückenproblemen möglichst schmerzfrei bewältigt werden kann. Auch hier ist es das Ziel die Beweglichkeit zu steigern und die Muskulatur zu kräftigen.
  • Akupunktur
  • Operationen sind eine in Fachkreisen ziemlich umstrittene Methode, um Rückenschmerzen zu behandeln. Mittlerweile scheint die Meinung zu überwiegen, dass eine Rückenschmerzen-Operation nur als letztes Mittel bei spezifischen Rückenschmerzen dient, wenn konservativere Therapien nicht mehr greifen. Häufige Operationen sind Versteifungen der Wirbelsäule (Spondylodese), Speizer bei Wirbelkanalvernegung (Spinalkanalstenose) oder künstliche Bandscheiben
  • Verhaltenstherapien, zum Beispiel Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder sogar Psychotherapie, dienen der physischen und psychischen Entspannung. So können Körperwahrnehmung und auch Schmerzempfinden positiv beeinflusst und gesteuert werden.